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Radverkehrskonzept Köln Das neue Radkonzept sorgt für Ratlosigkeit

Unübersichtlich, schmal, gefährlich: Dennoch müssen Radfahrer auf den Ringen bislang noch die Radwege benutzen. (Foto: Hanano)

Unübersichtlich, schmal, gefährlich: Dennoch müssen Radfahrer auf den Ringen bislang noch die Radwege benutzen. (Foto: Hanano)

Köln – Der ADFC Köln, immerhin vom Fach, bat um Bedenkzeit. „Wir müssen noch intern diskutieren und das Ganze genau studieren“, sagte deren radverkehrspolitischer Sprecher Christoph Schmidt am Tag nach der Präsentation des Radverkehrskonzepts Innenstadt. Dieses sieht ein Netz aus Fahrradstraßen und radfahrerfreundlichen Straßen vor, das in Etappen binnen sechs Jahren geknüpft werden soll. Einige größere Probleme wie die Rheinuferpromenade oder der Tunnel unter dem Weltstadthaus sollen langfristig gelöst werden.

Ein Umstand, der die ADFC-Vertreter, die an den Diskussionen zum Konzept beteiligt waren, ein wenig ratlos zurücklässt. „Grundsätzlich ist ein solches Netz aus Fahrradstraßen positiv zu bewerten. Der erste Eindruck sagt aber auch: der große Wurf ist es nicht“, sagt Schmidt.

Mögliche Lösungen etwa für den Tunnel unter dem Weltstadthaus hatte die Verwaltung auf Nachfrage preisgegeben: Die Rampe zur Cäcilienstraße könnte für den Autoverkehr gesperrt werden. Dieser könnte dann über einen U-Turn Richtung Neumarkt oder Deutzer Brücke geleitet werden. Doch dieses Projekt erhielt den Stempel langfristig.

Bei der Präsentation am Montagabend hieß es seitens der Stadt, dass die Situation dort kurzfristig nicht geändert werden könne, weil es den Verkehrsfluss stören würde. „Im Moment fällt es mir schwer, das Neue am Konzept zu erkennen“, gibt Schmidt zu.