Köln – Aufatmen bei den Einsatzkräften und auch Bürger, Händler und Gastronomen dürften froh sein: Der Kampfmittelräumdienst hat eine im Boden befürchtete Weltkriegsbombe auf dem Alter Markt nicht gefunden. Die Stadt teilte mit, dass es an dieser Stelle einen Verdachtspunkt gegeben habe. Mehr als zwei Tage suchte der Kampfmittelräumdienst auf dem zentralen Punkt der Stadt – genau vor dem Laden „Straßenkicker“. Mehrere Löcher bohrten die Experten, wie ein Blick durch die große Absperrung zeigte. Die routinemäßige Überprüfung im Zusammenhang mit Arbeiten für einen Hausanschluss brachte den Verdacht auf.
Bombenfunde sind in Köln keine Seltenheit
Bombenfunde und Entschärfungen gehören in Köln fast zur Tagesordnung, aber für die betroffenen Bürger sind sie ärgerlich. Hätte es am Alter Markt aber tatsächlich eine Bombe im Untergrund gegeben, hätte dies gravierende Auswirkungen für das öffentliche Leben in der gesamten Innenstadt gehabt.
In ersten Gesprächen für den Fall der Fälle mit dem Kampfmittelräumdienst wurde ein Evakuierungsradius von 500 Meter um den Fundort anberaumt. Dies hätte der Folge gehabt, dass auch Teile des Hauptbahnhofes betroffen gewesen wäre. Genauso zentrale Einkaufsstraßen oder zentrale Verkehrsachsen. Auch Hotels oder Gaststätten hätten zeitweise ihre Pforten schließen müssen.
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Dass irgendwann auch in der Innenstadt eine Weltkriegsbombe gefunden wird und es zu Sperrungen und Evakuierungen kommt, gilt als sicher. Schon vor wenigen Tagen hatte es einen weiteren Verdachtsfall einer Bombe im dicht besiedelten Mauritiusviertel gegeben. Im Falle einer Evakuierung hätten rund 14 000 Bürger ihre Wohnungen verlassen müssen.

