Der ansonsten vielbefahrene Rhein zeigt bei Köln ein ungewohntes Bild. Schiffe fehlen – und erwartet wird ein weiterer Rückgang des Wasserstandes.
Wichtige WasserstraßeKaum noch Schiffe auf dem Rhein – Pegel auf Rekordtiefstand in Köln

Eine Frau geht bei Niedrigwasser am Rheinufer entlang.
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Auf dem Rhein bei Köln fahren nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein wegen des historischen Niedrigwassers kaum noch Schiffe. „Die Schifffahrt wird sich von selbst einstellen“, sagte der Außenbezirksleiter Markus Neumann. Schiffe dürften zwar immer noch fahren, es lohne sich aber so gut wie für gar keinen mehr.
Es sei extrem auffällig, wie lang die Pausen zwischen den Schiffen auf dem sonst vielbefahrenen Strom am Donnerstagmorgen gewesen seien, sagte Neumann. An den Eichmarken der Schiffe sei außen zu erkennen, dass fast alle der wenigen noch fahrenden Schiffe bei Köln leer seien.
Alter Tiefststand könnte deutlich unterboten werden
Aktuell werde jeden Tag ein neuer historischer Tiefpunkt des Wasserstandes am Pegel Köln gemessen. Am Donnerstagmittag (13. August) ist ein Pegelstand von 49 Zentimetern gemessen worden. Nach der weiteren Abschätzung des Amtes könnte der Pegelstand in Köln an diesem Sonntag 47 Zentimeter erreichen.
Das wären 22 Zentimeter weniger als der alte historische Tiefststand vom 23. Oktober 2018 vor der starken Trockenheit in diesem Sommer. „Der Tiefstpunkt ist nicht nur ein bisschen unterboten, sondern es hat einen ganz richtigen Sprung nach unten gemacht“, betont der Außenbezirksleiter den Unterschied. Aktuell sind es schon 20 Zentimeter weniger als die 69 Zentimeter von damals. (dpa/red)
