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Nach Corona-AusWas Prominente über die Absage der lit.Cologne sagen

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Köln – Arne Dahl (Autor): „Es tut mir wirklich sehr leid, dass das beste und größte Literaturfestival Europas abgesagt wurde. Ich habe mich auf diese Veranstaltung schon so lange gefreut. Aber so sind unsere Zeiten – und wir haben alle Pech gehabt: Autoren, Veranstalter, Verlage, Moderatoren, Sprecher – und natürlich vor allem die Leser. Aber es kommt eine neue Chance, da bin ich sicher. Lesen Sie weiter!“

Frank Schätzing (Autor)

„Wir haben eine besondere Situation, in der eine Entscheidung im Interesse besonders der alten und kranken Menschen getroffen worden ist.

Frank Schätzing

Frank Schätzing

Die Absage müssen wir nun, so schwer es auch fällt, akzeptieren und alle an einem Strang ziehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass alle, die wie ich mit der lit.Cologne wunderbare Erfahrungen gemacht haben, alles dafür tun werden, möglichst viele Veranstaltungen im Herbst nachzuholen und dafür zu sorgen, dass das Festival im nächsten Jahr glanzvoll wiederaufersteht.“

Sebastian Fitzek (Autor)

„Ich halte es mit Jürgen Klopp, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten. Ich bin kein Virologe, kein Mediziner, ich kann die Bedrohung nicht einschätzen. Ich bin froh, dass es offizielle Stellen gibt, die eine solche Entscheidung treffen.

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Sebastian Fitzek

Und Mediziner, mit denen ich auch sonst bei meinen Recherchen Kontakt habe, sagen mir „Wir wissen es nicht, wir brauchen noch Zeit – solange ist es gut, Menschenansammlungen zu meiden.“ Und so ist es richtig, dass diese schwere, aber kluge Entscheidung getroffen wurde. Ich drücke die Daumen, dass wir es zeitnah nachholen können!“

Kerstin Gleba (Verlegerin Kiepenheuer & Witsch) (HLL/Wi)

„Ich habe für die Entscheidung allergrößtes Bedauern und Verständnis, denn ich finde es absolut richtig, dass man der Sorge um die Gesundheit Vorrang gegegen hat. Es ist ein ebenso logischer wie schmerzhafter Schritt, weil Köln dank der lit.Cologne in den letzten 20 Jahren zur kulturellen Hochburg geworden ist. Wir hätten allein mit KiWi-Autorinnen und Autoren etwa 25 Veranstaltungen gehabt. Deren Ausfall bedauere ich für die Mitwirkenden, besonders aber auch für das Kölner Publikum. Die Festivalmacher haben ja bis zuletzt gekämpft wie die Löwen und wir haben sie dabei nach Kräften unterstützt, aber das ist höhere Gewalt.

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