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Ihm sei „der Kragen geplatzt“Ralph Brinkhaus will Maaßen nicht mehr als Gast haben

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Maaßen

Hans-Georg Maaßen.

Berlin/Düsseldorf – Eine Einladung des konservativen „Berliner Kreises“ der CDU an Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hätte fast einen Eklat verursacht. Denn zu dem Treffen am Samstag im Bundestag kommt auch der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Als Brinkhaus davon erfuhr, sei ihm „der Kragen geplatzt“ berichten mehrere Fraktionsmitglieder.

Brinkhaus will Maaßen nicht mehr zu Gast haben

Ursprünglich sollte das Treffen im Saal der Unionsfraktion stattfinden. Brinkhaus will Maaßen nach dem Skandal um Chemnitz und seiner Abberufung von der Spitze des Geheimdienstes dort aber nicht zu Gast haben. Nun findet die Zusammenkunft in einem Nebengebäude des Bundestags statt.

„Ich verstehe die Aufregung nicht“, sagte die Vorsitzende des „Berliner Kreises“, die CDU-Abgeordnete Sylvia Pantel, unserer Redaktion. Es gehe „um zwei Teile einer Veranstaltung“. Brinkhaus stelle am Vormittag vor, was die Union in den nächsten Monaten vorhabe und welche Schwerpunkte er persönlich setze. Am Nachmittag soll Maaßen zum Thema Innere Sicherheit sprechen.