Zur Hilfe der EU und Deutschlands für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland in dessen Angriffskrieg sowie zum Interview mit dem Kieler Sicherheitsexperten Prof. Joachim Krause in der Rundschau-Ausgabe vom 14. September haben diese beiden Leser eine Meinung.
Als langjähriger Leser Ihrer Zeitung möchte ich mit diesen Zeilen meine sehr große Befürchtung über den Krieg in der Ukraine darlegen. Unser Bundesland war bisher wirtschaftsführend in der EU. Es gab keine Einschränkungen auf dem Lebensmittelmarkt, Strom und Gaspreise waren normal. Der Rentner hatte ein sicheres Geld angelegt. Hier könnte man noch vieles aufzählen. Dann macht Putin Krieg in der Ukraine. Hier war es richtig, die EU wollte dort helfen, mit Waffenlieferungen, Sanktionen gegen Putin, diese Entscheidungen treffen uns jetzt selbst. Wenn wir so weiter machen, haben nicht nur die Rentner, sondern auch die Arbeitswelt kein Geld zum Überleben. Ein Bürger, der sich Gedanken über den Überfall der Putin-Soldaten in die Ukraine macht, wird doch erkennen, welcher Unterschied sich da gegenübersteht.
Russland hat die größten und modernsten Kriegsgeräte auf der Welt. Wer glaubt denn, Putin würde durch die Hilfe der EU aus den besetzten Gebieten seine Soldaten zurückziehen? Der Mann spielt doch sein Spiel. Wenn Putin vorhätte, die Ukraine voll zu besetzen, wäre dies schon lange geschehen. Die EU hat sich für Hilfe angeboten, dies war richtig. Aber man muss auch nach den Sanktionen gegen Putin erkennen, welche Folgen bei uns und auf der ganzen Welt anstehen. Was hat der Einsatz der EU bisher gebracht, überhaupt nichts. Menschen werden umgebracht, Krankenhäuser und Wohnungen beschossen, Familien getrennt. Langsam sollte die EU die Lage überdenken.
Hilfe der EU endlich: Sollte der ungleiche Krieg enden?
Die Machthaber der Ukraine wollen weiter diesen ungleichen Krieg, den sie nie erfolgreich beenden können. Die EU sollte der Ukraine klarmachen, die Hilfe der EU ist nicht unbegrenzt in diesem Ausmaß. Was bringt denn der Krieg trotz der Gegenwehr der Ukrainer?
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Menschen werden getötet, Familien werden auseinander getan, Krankenhäuser attackiert und es kann auch ein Atom-Meiler sein, dann Gnade Gott. Putin hält diesen Zustand ohne Ende aus, aber nicht die Ukraine.
Wie ist die Wirkung in der EU, insbesondere in unserem Bundesland? Hier sollte man die Lage überdenken. Es gibt ein Sprichwort: Der Klügere gibt nach. Man sollte den Machthaber in der Ukraine darlegen, sofort Verhandlungen mit Putin aufzunehmen. Denn, wenn es so weiter läuft, ist bei uns bei so vielen Einschränkungen bald ein Ende. Ich denke, die ganze Welt leidet ja auch, Hungersnot ist schlimm.
Willi Schunk, Hürth-Efferen
Ihr Redakteur Raimund Neuß hat mit sehr guten und präzisen Fragen tolle Informationen herausgefiltert. Ein „Tippi Toppi“ dafür. Sehr gut fand ich die klaren Aussagen von Prof. Krause in Bezug auf die zögerliche Haltung der SPD in Fragen nach den Panzerlieferungen.
Ist Putin mittlerweile isoliert?
Ich finde es sehr absurd, wie sich diese Regierungspartei hält. Ich glaube, dass die ersten Sanktionen des Westens bereits ihre Wirkungen zeigen, zumal Putin sich ja sehr ruhig auf dem Weltparkett bewegt, ebenso wie sein Außenminister Lawrow, von dem man seit Wochen nichts hört. Dass Putin jetzt selbst das Problem ist, dürfte er wohl erkannt haben, denn der politische Druck von Innen und Außen dürfte ihn massiv in Bedrängnis gebracht haben. Einzig Putins Vorgänger im Staatsamt Medwedew wagt sich aus der Deckung.
Karl-Josef Krahforst, Köln



