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Psychotherapie„Eine politische Entscheidung gegen die verletzlichsten Menschen unserer Gesellschaft“

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ILLUSTRATION - Nur wenn die Chemie mit dem Psychotherapeuten stimmt, kann eine wirksame Therapie stattfinden. (zu dpa: «Wie wechsle ich den Psychotherapeuten?») Foto: Katharina Kausche/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Schon jetzt ein hart umkämpftes Gut: Ein Platz beim Psychotherapeuten.

Die Bundesregierung will an Psychotherapeuten sparen. Auch in Köln und der Region entfachen die Pläne einen Sturm der Entrüstung. Aber wen trifft das Minus am Ende wirklich?

Mark Alcocks Sorgen kennen keine Rangfolge. Sie springen, das wird demjenigen deutlich, der ihm zuhört, zwischen Baustellen: die Praxis in Bensberg, zwei kleine Kinder, eine Frau, die ebenfalls Psychotherapeutin ist – und nun die Sparpläne einer Bundesregierung, die seinen Beruf, seine Familie und seine Patienten gleichermaßen treffen. Wenn der 38-jährige Psychotherapeut über die Lage spricht, fällt immer wieder dasselbe Adjektiv: existenziell.

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