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Froschgoscherl und SeidentaftKontraste und Co. – das sind die aktuellen Wiesn-Trends

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Models präsentieren beim Dirndl-Gipfel die aktuelle Wiesn-Mode

Beim Dirndl-Gipfel in München wurde die aktuelle Wiesn-Mode präsentiert.

Eine Modeexpertin verrät, was in diesem Jahr angesagt ist bei Lederhose und Dirndl und was eher ein No-Go.

Auf die Wiesn soll es gehen – aber bitte ohne stilistische Fehltritte? Dann greifen Sie in diesem Jahr besser nicht zum Mini-Dirndl.

Denn kurze Stücke sind der Personal Shopperin Sonja Grau zufolge „out“. Die derzeit angesagte Dirndllänge ist laut der Modeexpertin aus dem bayerischen Senden „knieumspielt“. Heißt: Wer jetzt zu Dirndln in 70er- und 80er-Längen greift, macht nichts verkehrt.

Froschgoscherl und Seidentaft

Die Schürze sollte – und das gilt nicht nur in diesem Jahr – circa zwei Zentimeter oberhalb des Rocksaumes enden. Im Trend liegen Grau zufolge jetzt Schürzen aus Seidentaft. „Sie bleiben stilvoll stehend an der Trägerin und hängen nicht durch“, so die Personal Shopperin. „Auch die Schleife steht mit einer Seidentaftschürze am schönsten und steht auch so den ganzen Wiesntag stilvoll durch.“

Modenschau bei der Angermaier Trachten-Nacht 2019

Die Dirndl-Schleife der Schürze bindet man links oder rechts - und nicht hinten oder vorn mittig.

Die Schleife der Schürze bindet man der Expertin zufolge übrigens links oder rechts – und nicht hinten oder vorn mittig. Farblich hält sich der Modeexpertin zufolge beim Dirndl der Ton-in-Ton-Trend. Damit kann man ihr zufolge wenig falsch machen, vor allem, wenn man auf eher pastellige Töne bei Schürze und Rock zurückgreift.

Model präsentiert beim Dirndl-Gipfel die aktuelle Wiesn-Mode

Farblich liegen in diesem Jahr Ton-in-Ton-Dirndl im Trend. Auch zarte Stickereien und Transparenz sind oft zu sehen.

Aber auch Kontraste mit zumindest zwei Farben sind im Kommen. „So sind zum Beispiel die Schürzen oder zumindest die Schleife an der Schürze oftmals in einer anderen Farbe gehalten“, erklärt Grau. Und das wird dann farblich wieder bei den Details am Ausschnitt aufgegriffen, etwa an der Froschmäulchen-Einfassung. Das ist eine klassische Zierborte am Mieder, die in Bayern auch Froschgoscherl genannt wird.

Model präsentiert beim Dirndl-Gipfel die aktuelle Wiesn-Mode

Auch Kontraste mit zumindest zwei Farben sind beim Dirndl im Kommen.

Transparenz und Trachtenschmuck

Bei den Blusen sieht man jetzt Puff-, Flügel- oder angeschnittene Ärmel. Sie sind laut Grau „mit einem tief geschnittenen V-Ausschnitt oder, wenn es sich um eine transparente Bluse handelt, mit hoch geschlossenem Rundhals versehen.“ Hinzu kommen zum Beispiel kleine Stickereien, die die Transparenz „märchenhaft zart“ unterbrechen, so die Personal Shopperin.

Als Trachtenschmuck sind Herzchen angesagt - „aber auch das Bambi ist nach wie vor sehr begehrt“, erklärt Grau. Wer keinen Trachtenschmuck hat, kann aber auch zu „Gold-, Silber-, Perlen- oder Farbsteinschmuck aus der ganz normalen persönlichen Schmuckschatulle“ greifen.

Auf dem Kopf machen sich der Personal Shopperin zufolge etwa Haarreife, Echt- oder Kunstblumen, Perlen, Federn und Samtbänder gut. Aber Vorsicht: „Leuchtobjekte auf dem Kopf und Wiesnbudenhüte sind ein absolutes No-Go“.

Übrigens: Auch bei der Lederhose gibt es Trends - und die stehen zumindest bei der Länge im Gegensatz zum Dirndl. Denn die „Herren sollten die kurze, angesagte Lederhose zum Einsatz bringen, welche bevorzugt über Stickereien verfügt“, so Grau. „Die lange Lederhose ist out.“ (dpa/red)