Abo

Gelenk-OP in Zeiten von CoronaBehandeln oder verschieben?

2 min
AdobeStock_172886863

Bewegung ist Lebensqualität – auch während einer Pandemie.

„Soll ich mir in Corona-Zeiten ein künstliches Gelenk einsetzen lassen oder sollte ich besser noch warten?“ Diese verständliche Frage stellen sich aktuell viele Patienten der Klinik am Ring. Schließlich wird eine solche Operation nie leichtfertig geplant und kann aus verschiedenen Gründen oft nicht beliebig lange hinausgeschoben werden. Neben Schmerzen und anderen Beeinträchtigungen der Lebensqualität bedeutet ein längeres Zuwarten häufig auch eine Verschlimmerung der Erkrankung, also der Arthrose selbst, was unter Umständen sogar zu einem schlechteren Behandlungsergebnis führt.

Entscheidung im Einzelfall

Dank des besonnenen Vorgehens in Deutschland hat sich die Corona-Pandemie erfreulicherweise nicht so dramatisch entwickelt, wie zu befürchten war. Die Orthopäden der Klinik am Ring – Köln, betrachten den Leidensdruck ihrer Patienten als einen wesentlichen Aspekt für die Dringlichkeit einer notwendigen Operation. Sie raten daher davon ab, schlichtweg alle Eingriffe ohne klaren Notfall-Charakter auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Selbstverständlich muss jeder individuelle Fall differenziert besprochen und entschieden werden. Die Sicherheit der Patienten und die der Mitmenschen haben dabei höchste Priorität.

Kontakt

Orthopädie/SporttraumatologieKlinik am Ring KölnHohenstaufenring 2850674 KölnTelefon: 0221/92424220klinik-am-ring.de/orthopaedie

Ambulante OP und Reha

Neben den von Expertenseite, insbesondere dem Robert-Koch-Institut (RKI), empfohlenen Hygieneauflagen wie Mundschutzpflicht und Abstandsregeln bietet die Klinik am Ring bei kleineren Eingriffen die Möglichkeit einer ambulanten Operation. So wird die Aufenthaltsdauer minimiert. Bei Eingriffen, die einen stationären Aufenthalt erforderlich machen, werden die Patienten im Einbett-Zimmer oder in einem sehr großen Zweibett-Zimmer untergebracht, sodass auch dabei die Abstandsregeln eingehalten werden  können. Zudem gelingt es meist, im Anschluss an den stationären Aufenthalt in der Klinik eine ambulante Reha oder gar Physiotherapie bei den Patienten zu Hause zu organisieren.