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Boden unterspültObere Plateauebene der Burgruine Löwenburg im Siebengebirge ist gesperrt

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Die obere Plateauebene der landeseigenen Burgruine Löwenburg bleibt bis auf Weiteres gesperrt.

Die obere Plateauebene der landeseigenen Burgruine Löwenburg bleibt bis auf Weiteres gesperrt.

Am 27. März beginnen Arbeiten mit der Demontage der Treppenanlage. Erst danach kann das Ausmaß des Schadens eingeschätzt werden.

Die obere Plateauebene der Burgruine Löwenburg im Siebengebirge bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Das hat die Bezirksregierung Köln als Eigner des Areals bekannt gegeben. Hintergrund ist eine Bodenunterspülung im Bereich des Übergangs von der Treppenanlage zum Plateau. Diese war in der vergangenen Woche aufgefallen. Daraufhin wurde der Aufgang umgehend provisorisch gesperrt.

Aufgang ist mit einer Platte abgedeckt

Am Montag folgte dann ein Ortstermin der Bezirksregierung Köln zur Schadensbegutachtung gemeinsam mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) und der Firma Forster Garten- und Landschaftsbau. Dabei stellten sie fest, dass sowohl das Ausmaß der Bodenausspülung im Erdreich als auch die statische Sicherheit der seitlichen Auflager derzeit nicht abschließend beurteilt werden kann.

Um weitere Ausbrüche der Schadensstelle zu vermeiden, ist der Aufgang mit einer Lastverteilplatte abgedeckt worden. Zudem wurde der Treppenaufgang zum oberen Plateau fachgerecht abgesperrt und entsprechend gekennzeichnet.

„Für eine abschließende Bewertung des Schadens ist zunächst die Demontage der Treppenanlage erforderlich, um insbesondere die Stirnseite der Mauerumrandung eingehend begutachten zu können“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bezirksregierung. Diese Arbeiten werden am 27. März beginnen.

Erst nach Ermittlung des genauen Schadensausmaßes kann eine verbindliche Aussage zur Dauer der Sperrung getroffen werden. Bis dahin bleibt die obere Plateauebene gesperrt. Alle übrigen Bereiche der Ruine sind weiterhin uneingeschränkt zugänglich.