OrtsverbandGrüne in Bornheim wieder mit Doppelspitze

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Bornheim – Mit Cynthia Roggenkamp (Foto) und Dr. Dirk Reder (54) haben die Bornheimer Grünen wieder eine Doppelspitze gewählt. Die 32-jährige Diplom-Geographin hatte das örtliche Wahlkampfteam für die Europawahl geleitet, Dirk Reder ist der bisherige Sprecher. Kassierer des Ortsverbandes bleibt Joachim Wolf (65). Als neue Beisitzer wurden Lina Steingen und Florian von Gliscynski gewählt. Lisa Steingen (16) besucht das Alexander von Humboldt-Gymnasium und geht regelmäßig zu den Friday for Future-Demos in Bonn. Florian von Gliscynski (20) absolviert seinen Bundesfreiwilligendienst im Jugendzentrum „Das Flax“ in Bonn. Als Mitbegründer des Start-ups „fellow pictures“ war er an der Erstellung des Imagefilms für das Projekt „Jugend trifft auf Blaulicht“ beteiligt. Bernd Fritz und Dieter Wienand kandierten nicht mehr.
Vor der Wahl wurde der alte Vorstand von den Mitglieder ausdrücklich für die geleistete Arbeit gelobt, vor allem für die Veranstaltungsreihe und das Konzept „Bornheim 2030“. Für Freude sorgte auch, dass die Bornheimer Grünen seit 2017 21 neue Mitglieder gewinnen konnten. „Wir sind sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, den Vorstand zu verjüngen, wieder mehr Frauen zu gewinnen und auch endlich wieder eine Doppelspitze zu wählen“, freute sich Sprecher Dirk Reder, „damit fließen neue Perspektiven und Themen in die Vorstandsarbeit ein und wir können uns mit viel Schwung in den Kommunalwahlkampf stürzen“. Auch Cynthia Roggenkamp freut sich auf die Arbeit im neuen Vorstand: „Wir haben alle schon im Wahlkampfteam für die Europawahl zusammengearbeitet und da lief es super. Ich bin gespannt, was wir in den nächsten zwei Jahren bewegen können.“ Hauptaufgabe des neuen Vorstands ist die Vorbereitung der Kommunalwahl 2020, bei der die Grünen durch gut inhaltliche Arbeit überzeugen wollen: „Wir werden das Konzept ,Bornheim 2030’ gemeinsam mit den Bürgern weiterentwickeln und daraus einen Masterplan für die Stadt aufstellen. Der Workshop ,Bornheim 2030. Konkret!’ am 7. September ist der nächste Schritt und gibt uns auch sicherlich neue Impulse“, erläuterte Reder. Der promovierte Historiker ist die treibende Kraft hinter dem Projekt „Bornheim 2030“ und Hauptautor des Thesenpapiers. (Bir)
