Nach einem ersten Unfall ereigneten sich um die Mittagszeit mehrere weitere Zusammenstöße in beiden Fahrtrichtungen.
GroßeinsatzSieben Verletzte bei drei Unfällen auf der A3 im Siebengebirge

Vier Autos waren allein unweit der Ortschaft Bad Honnef Brüngsberg ineinander gefahren.
Copyright: Ralf Klodt
Alle Hände voll zu tun hatten Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Honnef und Königswinter sowie des Rettungsdienstes am Samstagmittag auf der Autobahn 3 im Siebengebirge. Bei insgesamt drei Unfällen wurden insgesamt elf Autos beschädigt, fünf Personen erlitten leichte Verletzungen. Zwei Unfallbeteiligte wurden mittelschwer verletzt; in einem Fall musste die Feuerwehr mithelfen, den Verletzten aus dem Wrack des Autos zu heben.

Mit einem großen Aufgebot waren Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Copyright: Ralf Klodt
Um 11.43 Uhr wurde ein erster Unfall in Höhe der Anschlussstelle Siebengebirge gemeldet. Wegen der Bauarbeiten dort gibt es in Richtung Frankfurt zwei reguläre Fahrspuren sowie eine dritte, durch eine Spundwand getrennt, jenseits der Mittelplanke. Dort war ein mit zwei Personen besetzter Ford Fiesta aus den Niederlanden auf den VW Sharan einer Familie aus Köln geprallt, in dem die Eltern und drei Mädchen unterwegs waren. Die Insassen des Ford Fiesta erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.
Vier Rettungswagen fuhren zum Unfallort in Bad Honnef
Nur wenig später wurden der Rettungsdienst Königswinter und die Feuerwehr Bad Honnef zu gleich zwei weiteren Unfällen gerufen. Insgesamt vier RTW setzte die Leitstelle in Richtung einer Unfallstelle unweit des Rastplatzes Logebachtal in Marsch. In Fahrtrichtung Köln waren in Höhe der Ortschaft Brüngsberg insgesamt vier Autos ineinander gefahren: Ganz vorne eine BMW X2, dahinter ein VW Beetle, ein Mini Cooper und am Ende ein Peugeot 3008.
Zu den Besatzungen der Rettungswagen stießen auch ein Notarzt, der Leitende Notarzt des Rhein-Sieg-Kreises sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst hinzu. Die Einsatzkräfte hatten hier drei leicht und zwei mittelschwer verletzte Personen zu versorgen.

Am ersten Ferienwochenende waren Stau und lange Wartezeiten die Folge der Unfälle auf der A3.
Copyright: Ralf Klodt
Lediglich Blechschaden war schließlich nach einem dritten Unfall zu bilanzieren, der sich ebenfalls an der Anschlussstelle Siebengebirge, jedoch diesmal in Fahrtrichtung Köln ereignete. Hier waren fünf Fahrzeuge beteiligt, hier hatten die Einsatzkräfte des ersten Unfalls den kürzesten – und schnellsten – Weg zur Unglücksstelle.
Rund um die Einsatzstellen gab es erhebliche Behinderungen im Reiseverkehr am ersten Wochenende der Sommerferien. In beiden Fahrtrichtungen gab es lange Staus und die Reisenen mussten Wartezeiten in Kauf nehmen.