Meckenheim und WachtbergZwei IT-Unternehmen bündeln ihr Know-how

BWI in Meckenheim treibt gemeinsam mit der Bundeswehr deren Digitalisierung voran. Das Herkules-Projekt ist mittlerweile abgeschlossen. (Archivfoto)
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Meckenheim/Wachtberg – Zwei innovative Unternehmen aus dem Bereich IT bündeln ihr Wissen: Die BWI und das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie haben den Ausbau ihrer Partnerschaft vereinbart.
BWI, 2006 gegründet, hat als zentraler IT-Dienstleister der Bundeswehr die nichtmilitärische Informations- und Kommunikationstechnik der Streitkräfte unter dem Namen „Herkules“ komplett neu aufgestellt. Das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) entwickelt Technologien und Prozesse mit dem Ziel, existenzbedrohende Risiken frühzeitig zu erkennen, zu minimieren und beherrschbar zu machen. Sie wollen ihre jeweiligen Kompetenzen noch enger miteinander verzahnen und künftig Projekte und Digitalisierungsprogramme gemeinsam bearbeiten.
Absichtserklärung ist unterzeichnet
Dazu unterzeichneten Martin Kaloudis, Chief Executive Officer (CEO) der BWI, und Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter des Fraunhofer FKIE, eine Absichtserklärung. Beide Partner bekräftigten das Ziel, in enger Zusammenarbeit auf den gemeinsamen Kunden Bundeswehr zugeschnittene Lösungen zu entwickeln. „Zusammen mit dem Fraunhofer FKIE legen wir mit dieser Absichtserklärung den Grundstein für eine langfristige Kooperation. In enger Abstimmung wollen wir Synergien durch gemeinsam entwickelte Innovationen in der Wertschöpfung für die Bundeswehr schaffen – aber auch im Hinblick auf einen bilateralen Zugang zu Kompetenzen, Know-how und Kontakten des jeweils anderen Partners“, sagt Martin Kaloudis, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der BWI.
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„Durch diese Absichtserklärung wird die Zusammenarbeit zwischen der BWI und dem Fraunhofer FKIE auf eine feste Basis gestellt. Sie steht ganz im Zeichen des Transfers von Forschung in die Praxis und bringt unsere FKIE-Technologien dorthin, wofür wir sie entwickeln: in den Einsatz,“ fasst Professor Peter Martini, FKIE-Institutsleiter, zusammen.
Es gibt bereits konkrete Felder für die Zusammenarbeit. So befasste sich ein Innovationsexperiment mit der Verarbeitung und nutzerzentrierten Erschließung großer Datenmengen für verschiedene Organisationseinheiten der Bundeswehr. (EB/jr)



