Vor den Toren MeckenheimsGrafschafter Rübenkampagne schürt Erwartungen

Das Unternehmen verarbeitet in diesem Jahr rund 42.000 Tonnen Rüben.
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Meckenheim – Vor den Toren Meckenheims startet die Grafschafter Krautfabrik Ende September die Rübenkampagne, bei der die süße Feldfrucht zu Zuckerrübensirup verarbeitet wird. „Das sehr gute Klima in der Region, gute Böden und ausreichende Niederschläge lassen eine gute Ernte erwarten“, sagt Simon Düsseldorf, Logistik- und Produktions-Chef der Grafschafter Krautfabrik.
Das Unternehmen verarbeitet in diesem Jahr rund 42.000 Tonnen Rüben zur rheinischen Spezialität „Grafschafter Goldsaft“. Moderne Technik soll eine ressourcenschonende Herstellung ermöglichen. 90 Tage Anlieferung sind geplant. Bald dampft es also wieder über dem Unternehmen, denn die Rüben werden in der Fabrik rund um die Uhr erhitzt, um an den malzig-süßen Zuckersirup zu gelangen. Etwa 12 000 Tonnen werden erwartet.
Mit dieser Menge ist die Marke „Grafschafter Goldsaft“ deutschlandweit Marktführer unter den Zuckerrübensirup-Herstellern. Grafschafter arbeitet in der Region mit mehr als 100 Vertragslandwirten zusammen und achtet auf nachhaltige Produktion und Unternehmensführung. Die Anbauflächen liegen in direkter Umgebung der Krautfabrik. So beträgt die Anfahrt maximal 20 Kilometer. Die effiziente Belieferung und der Einsatz großer Lieferfahrzeuge haben voriges Jahr den CO2-Ausstoß sowie den Lärm gesenkt.
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Zur modernisierten Technik gehören ein Stromgenerator zur Kraft-Wärme-Kopplung und eine Photovoltaik-Anlage. 280 000 Kilowattstunden emissionsfreier Strom senken laut Unternehmen die jährliche CO2-Emission um 165,5 Tonnen. Die Reste, die Rübenschnitzel, werden zu Tierfutter oder Dünger, also komplett verwertet. (mfr)

