Rückkehrer Philipp Greuel erzielte im ersten Spiel für den TuS Zülpich 21 Punkte. Besonders die Defensive hat Verbesserungspotenzial.
BasketballZülpich konnte nur anfangs mit Frankenberg mithalten

War im ersten Spiel nach seiner Rückkehr der Punktegarant für Zülpich: Philipp Greuel (vorne).
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BASKETBALL Landesliga: TuS Zülpich – DJK Frankenberg 56:95 (35:51). Das war eine Nummer zu groß: Der TuS Zülpich war in der Landesliga der Überlegenheit der DJK Frankenberg aus Aachen nicht gewachsen. Mit 56:95 unterlag die Mannschaft von Spielertrainer Christian Antons dem routinierten und athletisch starken Gegner deutlich. Dabei hatte Zülpich insbesondere in der ersten Halbzeit noch gut dagegengehalten und zwischenzeitlich sogar die Führung übernommen.
Insgesamt erwies sich Frankenberg jedoch als zu dominant. „Der Gegner entsprach nicht unserer Kragenweite“, fasste Antons die Partie zusammen. Zülpich habe von der Stärke Frankenbergs gewusst und konnte sich zum Saisonauftakt von den Qualitäten des Aufsteigers in die Landesliga selbst überzeugen. „Die haben erfahrene, athletische zwölf Leute in der Rotation, da konnten wir nicht mithalten“, erklärte Antons.
Der Gegner überzeugte mit hoher Trefferquote
Dennoch gelang es dem TuS zunächst, dem Favoriten Paroli zu bieten. Die Gastgeber agierten engagiert und gestalteten die Partie phasenweise offen. Doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich die größere Kaderbreite und die Athletik der Aachener durch. Frankenberg erhöhte den Druck, überlief Zülpich mehrfach und überzeugte zudem mit einer hohen Trefferquote. „Frankenberg war einfach zu dominant und zu aggressiv“, sagte Antons. Zülpich reagierte im weiteren Verlauf mit einer Umstellung auf Zonenverteidigung.

Spielertrainer Christian Antons (liegend) gibt den Ball nicht verloren.
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Diese Maßnahme zeigte zeitweise Wirkung und half dem TuS, den Offensivdrang der Gäste etwas zu bremsen. Eine Wende brachte sie allerdings nicht mehr. Im Schlussabschnitt nutzte Antons die deutliche Führung der Gäste zudem, um seinen Spielern Einsatzzeiten zu geben. „Wir wollten dann auch mal den Leuten Spielzeit geben, die viel trainiert haben und sonst vielleicht nicht in solche Spielsituationen kommen“, erläuterte der Spielertrainer.
Trainer sieht positive Ansätze
Dadurch fiel das Ergebnis am Ende möglicherweise etwas zu deutlich aus. Ein wesentlicher Faktor für die klare Niederlage war auch Frankenbergs Björn Schott. Der Aachener erzielte allein 30 Punkte und stellte die Zülpicher Defensive vor erhebliche Probleme. „Wenn du natürlich so einen Spieler nicht kontrolliert bekommst, kannst du ein Spiel nicht gewinnen“, bilanzierte Antons.
Trotz der deutlichen Niederlage sah der Zülpicher Spielertrainer auch positive Ansätze. Mit Philipp Greuel (21 Treffer) und Niklas Virnich (11) punkteten zwei wichtige Leistungsträger stabil. Beide Rückkehrer gehörten zu den offensiven Stützen des TuS, auch wenn Antons zugleich noch Entwicklungspotenzial ausmachte. „Da ist auf jeden Fall noch viel Luft nach oben“, betonte er.
Vor allem die Verteilung der Punkte könne noch ausgeglichener innerhalb der Mannschaft sein. Viel Zeit zum Grübeln bleibt den Zülpichern nicht. Im nächsten Spiel wartet erneut ein Gegner aus der Kaiserstadt auf sie. Bei der Aachener TG soll insbesondere die Defensive besser auftreten, gibt Antons die Richtung vor. Zülpich: Kluge, Dahmen, Greuel, Virnich, Broll, Kinzig, Stein, Benentreu, Antons.
