Kreis Euskirchen – Es geht wieder los. Sechs Wochen Ferien sind vorbei. Es wird wieder gelernt – und wie immer nicht für die Schule, sondern fürs Leben. Nach Angaben des Kreises Euskirchen werden etwa 1900 Grundschüler am Donnerstag eingeschult. „Die Schülerzahlen sind leicht steigend“, sagt Wolfgang Andres, Pressesprecher des Kreises.
Und wie sieht es mit dem Lehrermangel aus? Waren in NRW zu Beginn der abgelaufenen Legislaturperiode 2017 noch 1,9 Prozent der Stellen unbesetzt, sind es jetzt 2,7 Prozent. Das geht aus Zahlen hervor, die das nordrhein-westfälische Schulministerium jüngst veröffentlicht hat. Vom Schulamt des Kreises heißt es dazu: „Die Schulen sind weitgehend ausreichend mit Lehrkräften versorgt.“
Kreis Euskirchen hat nur zwei Lehrerstellen nicht besetzt
Bis auf zwei konnte der Kreis nach eigenen Angaben alle Stellen besetzen, wodurch die Stellenbesetzung. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) kündigt dennoch Hilfe an: „Wir werden zusätzlich 10 000 Lehrkräfte an unsere Schulen bringen.“
Corona
Eine Maskenpflicht in Schulen wird es nach Angaben des NRW-Schulministeriums nicht geben. Empfohlen wird jedoch, eine FFP2-Maske oder eine medizinische Maske in Innenräumen zu tragen. Masken werden von den Schulträgern weiterhin bereitgestellt. Das Land stellt zudem Antigenschnelltests zur Verfügung. Am ersten Schultag erhalten Schüler die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Für den Schülertransport gilt die Maskenpflicht. (tom)
„In dieser Einschulungswelle für das Schuljahr 2022/23 haben und werden wir es voraussichtlich schaffen, nach den beiden Corona-Jahren erstmalig wieder alle Schulneulinge zu untersuchen“, so Kreissprecher Andres.
Eingangsuntersuchungen auch in den Sommerferien
Bedingt durch Einhalten der Hygienemaßnahmen und vermehrter Terminverschiebungen durch erkrankte Kinder, aber auch durch eigene krankheitsbedingte Ausfälle sei in diesem Jahr der Fall eingetreten, dass Kinder auch noch in den Sommerferien untersucht werden mussten. „Einige Kinder werden erst nach den Sommerferien zur Einschulungsuntersuchung kommen“, berichtet Andres auf Anfrage: „Wir gehen aber davon aus, dass spätestens Mitte bis Ende August diese Untersuchungen abgeschlossen sein werden.“
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Bei diesen Kindern sei jedoch davon auszugehen, dass die Schuleingangsuntersuchung keine gravierenden Probleme aufzeigen werde, die möglicherweise eine Rückstellung vom Schulbesuch oder den Besuch einer anderen Schulform erforderlich mache.
Darüber hinaus finden der Kreisverwaltung zufolge seit Ende Mai Schuluntersuchungen bei aus der Ukraine geflüchteten schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen statt. Von bisher dem Gesundheitsamt gemeldeten 347 sogenannten Seiteneinsteigern konnte durch die Unterstützung einer externen Ärztin bisher knapp die Hälfte der erforderlichen Untersuchungen durchgeführt werden.



