RichtfestDie Apotheke zieht am Kaller Bahnhof ein – wer ihr folgt

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Eine Gruppe Menschen steht vor einem Neubau, an dem Richtfest gefeiert wird.

Die Investoren feierten Richtfest mit Vertretern von Rat und Verwaltung.

Die Arbeiten an den Wohn- und Geschäftshäusern am Kaller Bahnhof gehen in die Endphase.

Im Dezember sollen die Gewerbetreibenden in die neuen Räume in den beiden Wohn- und Geschäftshäusern am Bahnhofsvorplatz in Kall einziehen. „Wir sind optimistisch“, sagte Architekt und Mitinvestor Florian Beck am Freitag beim Richtfest. Rund zehn Millionen Euro soll das Projekt kosten. Schwierig ist die Suche nach einem Betreiber für die Gastronomie.

Das Geschäftshaus Nord baut Beck mit Ex-Fußball-Profi Fabian Giefer. Der Immobilienverwalter Jochem Hannes und Apotheker Jürgen Lutsch errichten das Geschäftshaus Süd. Die 16 Wohnungen in beiden Häusern mit Größen zwischen 50 und 110 Quadratmetern sind zum Teil schon vermietet. „Wegen der zentralen Lage interessieren sich viele ältere Menschen für die Wohnungen“, sagte Beck. Ende Juni werde der Estrich verlegt. Anschließend steht dann noch der Innenausbau an.

Ein Restaurantbetreiber wird in Kall noch gesucht

Im Erdgeschoss des Geschäftshauses Süd zieht nach Angaben von Jochem Hannes ein Betreiber mehrerer Eisdielen und Cafés ein: „Er wird dort eine Eisdiele mit angegliedertem Themencafé eröffnen.“ Zwei Konditoren sollen für süße Kreationen sorgen. Auch eine Backstelle werde eingerichtet.

Eine Etage höher will Jürgen Lutsch mit seiner Apotheke schon Ende November am Start sein: „Geplant ist, dass wir die Apotheke am 17. November für zehn Tage schließen. Dann wird die Maschine ab- und am neuen Standort aufgebaut.“

Neben der Physiotherapie Ebert wird auch die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Mutabor in der zweiten Etage einziehen. „Die neuen Räume sind deutlich größer“, nannte Gründer Jürgen Sellge den Grund für den Umzug. Die Einrichtung ist noch in Büros auf der anderen Straßenseite untergebracht.

Im Geschäftshaus Nord werden die AOK, ein Hörakustikunternehmen und das Archiv der Gemeinde Kall einziehen. „Wir suchen noch einen Restaurantbetreiber“, erklärte Fabian Giefer. Obwohl es sich um eine Top-Lage handele, sei es nicht leicht, Interessenten zu finden.

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