Kreis Euskirchen/Mechernich – Bei den Feuerwehrfrauen gibt es im Kreis Euskirchen „noch Luft nach oben“, wie es Kreisbrandmeister Peter Jonas in der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbands in Mechernich formulierte. Etwa 230 der rund 2900 Einsatzkräfte im Kreis sind Frauen. Das Durchschnittsalter aller Feuerwehrleute beträgt laut Jonas 36 Jahre.
Fast schon zwangsläufig standen während der Versammlung in der Aula des Gymnasiums am Turmhof die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe im Mittelpunkt der Reden von Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Landrat Markus Ramers.
„Der Bedarf an professioneller Hilfe ist da“
Auch Jonas ging auf das Hochwasser vom 14. Juli ein und berichtete unter anderem von psychischen Folgen, unter denen die Einsatzkräfte gelitten hätten und teilweise immer noch leiden. „Der Bedarf an professioneller Hilfe ist da und wird aktuell durch interne Fachkräfte abgedeckt. Künftig werden wir Fachkräfte strukturell in den Kreisfeuerwehrverband einbinden“, so Jonas.
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Weiter fortgeschritten sind innerhalb der Feuerwehr bereits die Überlegungen zur Anschaffung einer Drohne. Das Gerät soll unter anderem zu Lageerkundungen genutzt werden. Erste Probe-Flugstunden haben bereits stattgefunden. Wo das Gerät aber stationiert wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Zudem könne es sein, dass schon bald im Kreis Euskirchen eine eigene Einheit für die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden installiert werde, berichtete Johannes Gebertz, stellvertretender Kreisbrandmeister.
Derzeit stehe man im Austausch mit den Kommunen. In den Gesprächen gehe es unter anderem anderem darum, inwieweit die Feuerwehren die kommunalen Grundbedarfe abdecken können. Gleichzeitig werde über kreisweise Material- und Personalbedarfe diskutiert. Keinen Diskussionsbedarf gab es beim Kreisjugendfeuerwehrwart. Christian Heinrichs ist bereits vom entsprechenden Gremium einstimmig gewählt worden, wurde nun aber in der Delegiertenversammlung ebenfalls einstimmig in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Kathrin Berners und Christian Klinkhammer.



