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Bis AugustSanierung der Euskirchener Lichtskulptur zieht sich in die Länge

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Die Lichter der Skulptur am Herz-Jesu-Vorplatz hatten zuletzt 2015 gebrannt. Die Erneuerung der Anlage zieht sich in die Länge. 

Euskirchen – Die Erneuerung der Lichtskulptur am Herz-Jesu-Vorplatz dauert länger als anfangs geplant. Die Arbeiten sollten eigentlich Ende Juli abgeschlossen werden, dauern nun aber bis in den August, wie auf Anfrage Silke Winter von der Stadtverwaltung sagte. Die Kosten belaufen sich nach ihren Angaben auf rund 100 000 Euro. Sie werden durch Fördermittel des Landes NRW im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts abgedeckt.

Der alte Leuchtenbaum in der Fußgängerzone, an dessen Mast mehrere Dutzend halbkugelförmiger Lampen angebracht waren, war schon seit mindestens 2015 nicht mehr in Betrieb gewesen. 2017 ergaben Untersuchungen, dass die in einem unterirdischen Raum untergebrachte Technik nichts mehr taugte. Die Schäden waren entstanden, weil der Technikraum beim Bau der Anlage 1978 nicht abgedichtet wurde, sodass Wasser eindringen konnte.

Im Stadtrat wegen der Kosten umstritten

Die Sanierung der markanten Skulptur war im Stadtrat durchaus umstritten. Als die Verwaltung bekanntgab, dass das Land die Finanzierung übernehme, stimmten aber auch die Fraktionen zu, die die Instandsetzung angesichts der Kosten mit Skepsis betrachtet hatten.

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Die alte Lichtskulptur wurde zum Jahreswechsel 2020/21 demontiert.

Die nun eingetretenen Verzögerungen sind nach Darstellung der Stadt auf „Lieferschwierigkeiten und Probleme mit dem ursprünglichen Elektroinstallateur“ zurückzuführen – und darauf, dass Arbeiten ausgeführt werden mussten, die zunächst „nicht absehbar waren“.

Drahtgestelle festgerostet

Der Leuchtenbaum war zum Jahreswechsel 2020/2021 demontiert worden. In einer Metallbauwerkstatt wurden in mühsamer Handarbeit die alten Drahtgestelle entfernt, die am Mast festgerostet waren. Schließlich habe sich herausgestellt, dass ein neuer Mast nötig sei, so Winter. Weil dafür eine Statik erstellt werden musste, zog sich das Vorhaben noch mehr in die Länge.

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Auch die Flutkatastrophe trug dazu bei, dass der Zeitplan nicht einzuhalten war. Der neue Mast wurde im März aufgestellt. Nun fehle noch die Elektroinstallation, so die Stadtverwaltung. Sobald sie abgeschlossen sei, folge die Endmontage.