12 Aktionen gab es am Mittwochmorgen in Zusammenhang mit Hassrede im Internet in NRW. In Köln durchsuchten die Fahnder die Wohnung eines 58-Jährigen.
Beschuldigte in Köln und PulheimRazzia zu Hasspostings auch im Rheinland

Im Kampf gegen Hasspostings im Internet hat es im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags auch in Nordrhein-Westfalen mehrere Durchsuchungen gegeben.
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„Klopf Klopf Klopf“. Die Berliner Polizei bewies Humor. Mit drei Worten beschrieb die Hauptstadtpolizei am Mittwochmorgen auf Twitter den Beginn der Razzia im Kampf gegen Hasspostings. Ob tatsächlich geklopft wurde oder vielleicht doch Spezialkräfte kamen, ist nicht überliefert.
Auch in Nordrhein-Westfalen gab es mehrere Klopfzeichen, beziehungsweise Durchsuchungen. Es sei am Mittwochmorgen zu zwölf Aktionen in NRW gekommen, sagte ein Sprecher der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW) bei der Kölner Staatsanwaltschaft. Dabei handelte es sich in neun Fällen um Durchsuchungen und in drei Fällen um Vernehmungen von Tatverdächtigen. Laut ZAC waren an den Maßnahmen neun Polizeibehörden in NRW beteiligt: Aachen, Bochum, Bonn, Dortmund, Duisburg, Köln, Krefeld, Recklinghausen und Wuppertal. Bundesweit habe es 91 Maßnahmen gegen strafbare Posts gegeben.
Wohnung eines 58-Jährigen in Köln durchsucht
In Köln durchsuchten die Fahnder die Wohnung eines 58-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann die öffentliche Aufforderung zu einer Straftat vor. Der 58-Jährige soll zu einer Straftat gegen einen Mediziner aufgerufen haben. Gegen einen Mann aus Pulheim wird wegen Billigung von Straftaten ermittelt. Ein 32-Jähriger soll den Tod von zwei Polizisten in Rheinland Pfalz in einem sozialen Medium billigend kommentiert haben.
