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Für zwei JahreLeverkusen bleibt weiter Fairtrade-Stadt

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Fairtrade dpa

Wo gibt es Fairtradesachen in der Stadt? Der Handelsführer wird neu aufgelegt.

Leverkusen – Die Stadt Leverkusen ist für zwei weitere Jahre als „Fairtrade-Stadt“ klassifiziert. Sie erfüllt auch in diesem Jahr alle fünf Kriterien der Kampagne. Die Auszeichnung wurde erstmalig am 26.02.2017 durch die Organisation Trans-Fair e.V. verliehen. Seitdem baue die Kommune ihr Engagement weiter aus, betont die Verwaltung.

Oberbürgermeister Uwe Richrath freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Leverkusen. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Fairer Kaffee im Rathaus

Zu den Kriterien gehört, dass der Oberbürgermeister und der Stadtrat fair gehandelten Kaffee trinken, ein Ratsbeschluss die Unterstützung des fairen Handels zusichert, eine Steuerungsgruppe alle Aktivitäten koordiniert, in Geschäften und gastronomischen Betrieben Produkte aus fairem Handel angeboten werden und auch Bildungsarbeit mit Vorträgen und Informationen geleistet wird.

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In Leverkusen gibt es den Fairen Einkaufsführer, zwei ehrenamtlich betriebene Weltläden, den Arbeitskreis „Eine Welt Leverkusen“ und Veranstaltungen an Schulen. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, erklärt Bruno Franken, Sprecher der Steuerungsgruppe Fair Trade Stadt Leverkusen, in einer Mitteilung.

Für das kommende Jahr plant die Gruppe die Weltläden in der Wiesdorfer City und in Schlebusch zu unterstützen. Auch der „FairFührer“, der das Fairtrade-Angebot im örtlichen Handel auflistet, soll überarbeitet werden, bisher wurde das wegen des Corona-Lockdowns zurückgestellt. Vorgesehen ist die Verankerung der Fairtrade-Aktivitäten im „Handlungskonzept Global Nachhaltige Kommune“, das dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt wird. Mehr über fairen Handel soll auch gesprochen werden: Die Stadt will eine Vortrags- und Gesprächskultur zu dem Thema anstoßen.Leverkusen ist eine von über 700 „Fairtrade-Towns“ in Deutschland. Über den Planeten verteilt gibt es 2000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern.