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Staatsschutz ermittelt
Brandstifter haben den Streifenwagen in Bergneustadt angezündet

1 min
Zu sehen ist ein Tiefgarage, in der es gebrannt hat.

Bei dem Feuer in der Tiefgarage des Rathauses in Bergneustadt ist ein Streifenwagen komplett ausgebrannt. 60 Feuerwehrleute waren vor Ort. 

Das Feuer in der Tiefgarage des Bergneustädter Rathauses ist vorsätzlich gelegt worden, das hat die Polizei am Dienstag bekanntgegeben. 

Das Feuer, das in der vergangenen Woche in der Tiefgarage des Bergneustädter Rathauses gewütet hat, ist vorsätzlich gelegt worden. Das hat die oberbergische Polizei am Dienstagnachmittag bekanntgegeben – und die Öffentlichkeit zugleich gebeten, Hinweise auf den oder die Täter zu melden.

Brandermittler war mehrfach in Bergneustadt

Bei dem Brand war in der Nacht auf Donnerstag ein in der Tiefgarage abgestellter Streifenwagen ausgebrannt. Auch weitere Fahrzeuge der Stadtverwaltung nahmen Schaden, ebenso wie die Rathausfassade und vor allem die Decke der Tiefgarage. In den Folgetagen hatten Beamte der Kriminalpolizei und ein Brandsachverständiger das Parkdeck mehrfach untersucht. Als Ergebnis dieser Ermittlungen stehe nun fest, dass das Feuer mit Vorsatz gelegt wurde, teilten die Beamten mit.

Die Ermittlungen in dem Fall hat der Staatsschutz der Polizei Köln übernommen. Wer etwas über den oder die Täter weiß, meldet sich unter (0 22 1) 2 29-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei. nrw.de. In einer ersten Reaktion auf das Ermittlungsergebnis sagte Landrat Klaus Grootens, der zugleich Leiter der Kreispolizeibehörde ist: „Derartiges kriminelles Verhalten lehne ich entschieden ab. Eine Brandstiftung ist unkalkulierbar und birgt immer die Gefahr, dass auch Menschen zu Schaden kommen können.“