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VerkehrsunfallMehrere Verletzte nach Frontalzusammenstoß am Südring in Bergneustadt

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Zwei Unfallautos nach einem Frontalzusammenstoß.

Am Südring in Bergneustadt kam es am Montagabend zum Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge.

Im Bereich der 90-Grad-Kurve kollidierte eine Audi-Fahrerin mit dem Fahrer eines Skoda. Drei Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.

Am Montagabend gegen 20 Uhr sind bei einem Frontalzusammenstoß in der Norwegerkurve auf dem Südring in Bergneustadt mehrere Personen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte vor Ort, war eine 43-jährige Frau aus Meinerzhagen mit ihrem Audi, aus Richtung Autobahnanschlussstelle Bergneustadt kommend, in Richtung Zentrum unterwegs und kollidierte im Bereich der 90-Grad-Kurve mit einem entgegenkommenden Skoda.

Die Frau wurde laut Polizei leicht verletzt, ihr Beifahrer (51) aus Halver schwer. Auch der Fahrer des Skoda, ein 31-jähriger Bergneustädter, wurde leicht verletzt. Alle wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Unfall ereignete sich vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit

Nach Angaben der Polizei vor Ort ereignete sich der Unfall vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit – in diesem Abschnitt des Zubringers beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 40 Kilometer pro Stunde. So hatte es den Audi aus der Kurve getragen, wo er mit dem Skoda kollidierte. Beide Fahrzeuge wurden in den Graben geschleudert. Unterstützend kam das Gummersbacher Verkehrsunfallteam hinzu, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Kölner Autobahnpolizei unterstützte bei den Sperrmaßnahmen in Höhe des Autobahnzubringers.

Im Einsatz war auch der Löschzug 1 der Feuerwehr Bergneustadt mit rund 40 Kräften. Einsatzleiter Michael Stricker, Wehrführer der Bergneustädter Feuerwehr, schilderte, dass zunächst von eingeklemmten Personen ausgegangen worden sei. Dies habe sich jedoch nicht bestätigt. So beschränkte sich die Tätigkeit der Kameraden auf das Ausleuchten der Unfallstelle und die Unterstützung des Rettungsdienstes. Außerdem stellten sie vorsorglich den Brandschutz sicher, Betriebsstoffe waren allerdings nicht ausgelaufen. Beide Wagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Zubringer musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.