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Tischtennis-PokalAuf den TTC Schwalbe Bergneustadt wartet Werder Bremen

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Romain Ruiz sitzt auf der Bank.

Nachdem er im Bundesligaspiel gegen Fulda noch mit Hüftproblemen pausieren musste, ist Romain Ruiz im Pokal wieder dabei.

Die Tischtennis-Bundesliga veranstaltet erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs ein Grand Opening.

„Ich hoffe, dass uns dieser Sieg Schwung für die nächsten Aufgaben geben wird“, merkte Heinz Duda, Sportwart des Tischtennis-Bundesligisten TTC Schwalbe Bergneustadt, nach dem ersten Saisonerfolg am Dienstag gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell an. Nur fünf Tage nach dem hart erkämpften 3:2 sind die Schützlinge von Trainer Frederik Duda erneut gefordert. Diesmal geht es allerdings nicht um Punkte, sondern um die Qualifikation für das Pokal-Final 4 Anfang Januar 2027 in Neu-Ulm.

Die Tischtennis-Bundesliga (TTBL) veranstaltet erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs ein Pokal Grand Opening, das am heutigen Samstag und morgigen Sonntag in Nürnberg stattfinden wird. Heute finden in zwei Sessions mit jeweils vier Begegnungen die Achtelfinals statt. Am Sonntag werden die vier Endrunden-Teilnehmer ermittelt. Neben den zwölf Erstligisten qualifizierte sich ein Quartett aus dem Bundesliga-Unterhaus.

Der TTC Schwalbe Bergneustadt hat wenig Losglück

Bei der Auslosung fehlte den Schwalben wie so oft in den vergangenen Jahren das notwendige Quäntchen Glück, denn mit Werder Bremen wartet heute ab 11 Uhr ein ganz dicker Brocken. Sollte die Partie gegen den Play-off-Halbfinalisten der abgelaufenen Saison gewonnen werden, käme es am Sonntag um 15 Uhr zum Viertelfinale mit dem Gewinner des Spiels zwischen dem ASV Grünwettersbach II und Union Velbert II. Doch soweit denkt bei den Bergneustädtern noch niemand.

„Der Pokal hat für uns eine große Bedeutung. Wir wollen weit kommen“, verrät Schwalbe-Spitzenspieler Benedikt Duda. Allerdings weiß der 32-Jährige auch, „dass Werder ein dicker Brocken ist. Wir gehen als Außenseiter in die Partie.“ Die Hanseaten sind in der Bundesliga mit zwei 3:2-Siegen gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell und TTC Zugbrücke Grenzau sowie einer 0:3-Niederlage gegen Borussia Düsseldorf gestartet.

„Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen besetzt und verfügt außerdem über zwei sehr gute Doppel“, weiß Bergneustadts Neuzugang Cedric Meissner. Mattias Karlsson (vormals Falck) und Irvin Bertrand sorgten schließlich mit ihren Doppel-Erfolgen für die Siege gegen Fulda sowie Grenzau. Bertrand bildet aber auch mit Kirill Gerassimenko eine starke Kombination. „Das wird keine leichte Aufgabe“, so Meissner weiter. Der Linkshänder präsentierte sich bislang in einer sehr starken Form und zählt ebenso wie Benedikt Duda, Adrien Rassenfosse und Romain Ruiz zum Team der Oberbergischen. Ruiz, der am Dienstag gegen Fulda aufgrund von Hüftproblemen noch passen musste, gab „grünes Licht“ für einen möglichen Einsatz in Franken.

Trotz der Außenseiterrolle blickt Cedric Meissner dem dritten Spiel innerhalb von nur sieben Tagen zuversichtlich entgegen. „Ich brauche über Weihnachten und Neujahr keine Pause“, sagt der Linkshänder mit einem breiten Grinsen. „Wir können gerne im Januar beim Final 4 mitspielen.“ Doch dafür müssen am Wochenende zwei Siege eingefahren werden.