Anlässlich der Goebel-Sonderausstellung gibt es erstmals eine dreidimensionale Variante des berühmten Engelskirchener Engels.
Etwas ganz BesonderesEngelmuseum in Engelskirchen zeigt berühmte Porzellanfiguren

Engelmuseum zeigt berühmte Porzellanfiguren
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Die oberfränkische Firma Goebel wurde weltbekannt mit den „Hummel-Figuren“, auch wenn sie heute nicht mehr die Markenrechte hat.1934 begann sie mit der Produktion von Porzellandeko, die auf Zeichnungen der Franziskanerschwester Maria Innocentia Hummel zurückgingen. Vor allem in den Vereinigten Staaten fanden die Hummel-Figuren zahlreiche Sammler. Das Engelskirchener Engelmuseum zeigt nun eine Sonderausstellung mit Figuren unter dem Titel „Der Goebel-Engel – Handwerkskunst mit Tradition“. Noch bis 24. Januar gibt die Schau Einblicke in den Entstehungsprozess der berühmten Porzellan-Figuren.
Geplant worden war die Ausstellung noch von Beate Gatzsch. Die plötzlich verstorbene Kuratorin konnte sie nicht mehr zum Abschluss bringen. 2025 gelang es dem Museumsverein, Gudrun Sievers-Flägel dafür zu gewinnen. Der Verein und sein Vorsitzender Ralf Rother zeigen sich dankbar für die Unterstützung durch die ehemalige Direktorin von Schloss Homburg und würdigen sie als „eine der erfahrensten Persönlichkeiten der Bergischen Museumslandschaft". Gemeinsam mit dem neuen Kurator Uwe Bathe machte sich Sievers-Flägel an die ehrenamtliche Aufgabe.
Im Museums-Shop zum Preis von 39 Euro erhältlich
Anlässlich der Goebel-Sonderausstellung gibt es nun erstmals eine dreidimensionale Variante des berühmten Engelskirchener Engels. In Zusammenarbeit mit der Firma Goebel wurde er als plastische Figur aus Porzellan hergestellt. Unter dem Namen „Unser Engel“ ist er zunächst in einer limitierten Sammlerausführung von 500 Stück im Shop des Museums zum Preis von 39 Euro erhältlich. Mit dem Kauf unterstützen die Besucher das ehrenamtlich geführte Museum, merkt der Trägerverein an. Vereinssprecher Lukas Schlichtebrede freut sich: „Seit Verkaufsstart zeichnet sich ab, dass dieser Engel ein echter Verkaufsschlager wird, denn in den ersten zwei Wochen ist schon eine dreistellige Zahl über die Verkaufstheke gegangen." Der originale „Engelskirchener Engel“, vor 22 Jahren an der Hauptschule Ründeroth entwickelt, ist inzwischen ein geschütztes Markenzeichen. Vor allem Menschen aus Engelskirchen zeigen mit Autoaufklebern und in der Weihnachtszeit mit Leuchtfiguren ihre Verbundenheit mit der Gemeinde.
Das Museum ist sonntags von 11 bis 17 Uhr, dienstags und mittwochs von 10 bis 13 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (tie/Foto: Engelverein)
