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Handball-DHB-PokalGummersbach gewinnt auswärts deutlich gegen Dessau

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VfL-Spieler Kristjan Horzen beim Wurf auf das Tor.

VfL-Spieler Kristjan Horzen (M.) steuerte insgesamt vier Treffer für den Gummersbacher Sieg gegen Dessau bei.

Die Gummersbacher Handballer haben ihr Auftaktspiel im Pokalwettbewerb mit 38:28 beim Zweitligisten Dessau gewonnen.

Hielten die Gastgeber aus Dessau in den ersten zehn Minuten den Ausgleich noch aufrecht, war es kurze Zeit später der VfL Gummersbach, der seinen Vorsprung konstant ausbaute. In ihrer ersten Runde im DHB-Pokal haben die Gummersbacher Handballer am Mittwochabend auswärts mit 38:28 (20:12) deutlich gegen den Dessau-Roßlauer HV gewonnen. Für den VfL spielte von Beginn an Mathis Häseler, der nach seiner Fußverletzung somit zurück auf der Platte ist.

In einer eher torarmen Anfangsphase gelang Dessau nach dreieinhalb Minuten der erste Treffer. Es sollte die einzige Führung der Gastgeber in der Partie vor 769 Zuschauern in der Anhalt-Halle bleiben. Das Team von VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson glich wenig später durch Kristjan Horzen aus und legte in Folge immer vor. Nachdem VfL-Torhüter Bertram Obling pariert und erneut Horzen zum 9:6 getroffen hatte, lagen die Oberberger   nach 16 Minuten erstmals mit drei Toren vorne.

Sechs verletzte Spieler in den Reihen des Dessau-Roßlauer HV

Die Mannschaft aus Dessau, die mit sechs verletzten Spielern personell stark gebeutelt war und wenig Wechselmöglichkeiten hatte, stand zwar in der Abwehr gut, leistete sich im Angriff jedoch zu viele Fehler und Ballverluste. Die Gummersbacher nutzten diese Fehler, um ihren Vorspung weiter auszubauen. Andersrum konnten die Gastgeber die Fehler des VfL nicht für sich nutzen.

Sehenswert war ein Kempertor in der 25. Minute – nach einem Anspiel von Milos Vujovoc auf Nikola Roganovic, der zum 16:10 für den VfL traf. Betram Obling lief außerdem im Tor der Gummersbacher zur Hochform auf und sorgte in der ersten Halbzeit mit zwölf Paraden dafür, dass der VfL schließlich mit 20:12 und somit einem Acht-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

VfL Gummersbach gewinnt am Ende deutlich gegen Dessau

Nach dem Wiederanpfiff setzten sich die Oberberger weiter ab und führten beim Spielstand 25:17 (39.) zeitweise mit zwölf Toren. Gleichzeitig scheiterte der VfL mehrfach am in der zweiten Hälfte starken Janik Patzwaldt, der im Tor der Gastgeber stand. Davon ließen sich die Blau-Weißen jedoch nicht aus der Ruhe bringen, während Dessau keinen Anschluss mehr fand.

In der 56. Minute, in der der VfL Gummersbach mit 37:26 führte, nahm Vanja Radić, Trainer des Dessau-Roßlauer HV, noch einmal eine Auszeit. Er forderte von seinem Team mehr Breite und keine müden Abschlüsse aufs Tor. Doch die Gastgeber konnten selbst ein Überzahlspiel nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen den VfL nicht für sich nutzen und mussten sich schließlich 28:38 gegen die Gäste aus dem Oberbergischen geschlagen geben. Bester Werfer der Gummersbacher war Nikola Roganovic mit zehn Treffern.

Für den VfL geht es am Sonntag in der Bundesliga weiter. Dann emfängt er um 16.30 Uhr den BHC zum bergischen Derby.

Tore VfL Gummersbach: Roganovic (10/2), Schluroff (7), Horzen (4), Vujovic, Häseler, Smits, Sindrason (je 3), Hallbäck (2), Vidarsson, Kodrin, Blohme (je 1).

Tore Dessau-Roßlauer HV: Schüler (6/1), Hadzimuhamedovic (5/1), Nowak (5), Misovych, Döbbel (je 3), Löpp, Pust (je 2), Neagu, Benitez (je 1).