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Ein PrismaIn Gummersbach wächst eine große Zahnarztpraxis in Form eines spannenden Neubaus

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Das neue Prisma (links) schließt sich gleich an die Halle 51 an. Gestern feierten Bauherr und Mieter mit der Stadt Richtfest.

Das neue Prisma (links) schließt sich gleich an die Halle 51 an. Gestern feierten Bauherr und Mieter mit der Stadt Richtfest.

Das Gebäude ist ein weiteres architektonisches Highlight für das Steinmüllergelände. Jetzt wurde für das Prisma Richtfest gefeiert.

Die Halle 51 auf dem Gummersbacher Steinmüllergelände prägt bereits mit ihrer außergewöhnlichen Architektur das Stadtbild. Jetzt entsteht in der unmittelbaren Nachbarschaft ein weiteres sehr spannendes, dreieckiges Gebäude, das es so in der Region kein zweites Mal gibt: das Prisma. Und erneut ist der Gummersbacher Projektentwickler Michael Korthaus Bauherr. Der Rohbau ist fertiggestellt, derzeit laufen die Arbeiten an Fassade und Innenausbau. Die Räumlichkeiten werden den Mietern im Sommer nächsten Jahres übergeben.

Am Donnerstag wurde nun Richtfest gefeiert und zugleich der Ankermieter vorgestellt. Dieser ist die zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Sieper, Didszuweit-Mathia, Wilhelm, die aktuell in Niederseßmar praktizieren. Die Ärzte haben sich laut Michael Korthaus für mindestens 20 Jahre (zuzüglich Verlängerungsoption) gebunden und geben damit ein klares Standortbekenntnis ab. Zugleich würde sie damit zur Sicherung der Zahngesundheit in der Kreisstadt und Umland beitragen.

Zahnarztpraxis kann täglich 120 Patienten versorgen

Die Praxis wird modern eingerichtet und technisch sehr gut ausgestattet werden. Neben Empfangs- und Wartebereichen wird es einen großen Laborbereich, Büros und bis zu 14 Behandlungszimmer geben. Zahnärztin Bettina Sieper wird mit dem Umzug aufs Steinmüllergelände nicht mehr Miteigentümerin sein, aber weiter mit praktizieren. Zum Team gehören drei Inhaber, vier angestellte Zahnärzte und eine Mannschaft von weiteren 35 Beschäftigen, die gemeinsam täglich an die 120 Patienten versorgen.

Neben der Zahnarztpraxis, die dann unter „Prisma dent plus“ firmiert, wird Korthaus selbst mit seinen Unternehmen sowie einem Teil seiner Bauträgerfirmen in das Prisma ziehen.

Dreieckige Form ist dem Grundstück geschuldet

Die Gebäudeform ist dem Zuschnitt des Grundstücks geschuldet, so dass bei den Planungen ein Dreieck entstanden ist. „Die dreieckige Grundfläche des Prismas ist ungewöhnlich und wirkt durch die klare Formsprache. Durch die Gliederung und Farb-/Materialwahl wirkt es spannend“, sagt der Bauherr. Korthaus berichtet, dass das Prisma gut 1300 Quadratmeter Nutzfläche hat. Im Erdgeschoss sind sieben Pkw-Einstellplätze, die Technik sowie Abstellräume für die Mieter untergebracht. Das erste und zweite Obergeschoss ist für die Zahnärzte vorgesehen, während das dritte OG von Korthaus genutzt wird. Im vierten Obergeschoss gibt es einen Technikaufbau. Die Dachterrasse ist den Nutzern des Gebäudes vorbehalten.

Zusätzlich zu den sieben Pkw-Stellplätzen im Gebäude werden im Außenbereich elf Stellplätze sowie zusätzlich Fahrradstellplätze angeordnet. Zahnarzt Bastian Wilhelm berichtete, dass der alte Standort zu klein und nicht mehr zeitgemäß gewesen sei. Daher habe man sich entschieden, auf dem Steinmüllergelände zu wachsen. Den Kontakt zu Korthaus schloss Zahnärztin Lioba Didszuweit-Mathia. Sie hatte von den Plänen des Projektentwicklers gelesen und gleich gefragt, ob er an sie vermiete. Gummersbachs Bürgermeister Raoul-Halding-Hoppenheit, der mit dem Ersten und Technischen Beigeordneten Jürgen Hefner gekommen war, sagte, dass das Prisma für Gummersbach ein Gewinn sei. Zum einen aus städtebaulicher Perspektive, zum anderen mit Blick auf die Patientenversorgung und schließlich aus Sicht der Wirtschaftsförderung.