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Update

Evakuierung angelaufen
Bombenfund in einem Wald bei Gummersbach

3 min

Der Kampfmittelräumdienst arbeitet aktuell an einem Bombenfundort zwischen Gummersbach-Bernberg und Niederseßmar.  

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in einem Wald bei Gummersbach werden aktuell knapp 300  Menschen evakuiert. 

18.30 Uhr: Auch eine 101 Jahre alte Dame gehört zu den Evakuierten

Die Evakuierung ist inzwischen angelaufen. Das berichtet Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit. Der hat sich von der Feuerwehr an der Anlaufstelle vor Mikes Bikesho auf den letzten Stand bringen lasse, ehe er mit Wehrschef Frank Raupach in Richtung Einsatzstelle gefahren ist. Stand jetzt ist es offenbar so geplant, dass die Bombe vor Ort entschärft werden soll. Einer der beiden Zünder ist bereits entschärft worden, der zweite soll jetzt noch folgen. Eine der betroffenen Bewohner, eine 101 Jahre alte Dame hat darum gebeten, sie unterstützen, nachdem sie zuvor bei der Polizei angerufen hatte und wissen wollte, ob das mit der Evakuierung seine Richtigkeit haben, was die Beamten konnten. Die Fremden in ihrer Straße waren der Seniorin mit guten Grund nicht geheuer vorgekommen. 

Gummersbachs Bürgermeister Raoul Holding-Hoppenheit lässt sich von der Feuerwehr über den Stand der Evakuierung aufklären.

17.20 Uhr: Pflegebedürftige Menschen bekommen Hilfe

Vertreter des Rettungsdienstes, des Gummersbacher Ordnungsamtes und Feuerwehrchef Frank Raupach beraten darüber, welche Maßnahmen noch getroffen werden müssen. Menschen, die pflegebedürftig sind und nicht selbst ihr Haus verlassen können, werden dabei unterstützt, in die Haas-Halle zu kommen. Eine Anlaufstelle ist an Mikes Bikershop eingerichtet worden. Wie der Erste und Technische Beigeordnete Jürgen Hefner berichtet, wurden in dem Waldgebiet am Mittwoch sogar zwei Bomben gefunden. Eine sei komplett zerstört gewesen. Die zweite aber offenbar noch intakt. Dass man bei den Arbeiten in dem Waldgebiet auf Bomben stoßen kann, sei auf Grund der Luftbildkarten erkennbar gewesen. Aus diesem Grund habe man, wie in solchen Fällen üblich, das Gebiet erst einmal sondert. Und sei schließlich auch fündig geworden.

17.10 Uhr: Krisenstab ist im Rathaus zusammengekommen

Die Stadt Gummersbach gibt gerade bekannt, dass nur noch knapp 300 Menschen aus 79 Häusern evakuiert werden sollen. Im Detail sind das die  Straßen An der Schüttenhöhe, Dörnenstraßen und Zum Silbersiefen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie Kameraden der Feuerwehr sind vor Ort und informieren die Menschen über die besondere Situation. Die Eugen-Haas-Halle ist bereits geöffnet und der Vereinssport, der dort am Abend hätten stattfinden sollen. wurde abgesagt.  Der Krisenstab, der im Gummersbacher Rathaus zusammengekommen ist, hat auch dafür gesorgt, dass die Menschen, die in die Halle kommen, dort versorgt werde

16.56 Uhr: Ein ganzes Wohngebiet muss seine Häuser verlassen

Rund 500 Gummersbacher aus dem Gebiet der Schüttenheöhe werden aktuell evakuiert. Grund ist der Fund einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in einem Waldgebiet zwischen Bernberg und Niederseßmar. Auf die war man im Rahmen eines Flurbereiningsverfahrens gestoßen und war bei Sondierungen in dem Wald fündig geworden, wie Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit berichtet.

 Im Augenblick werden die Bewohner in den betroffenen Straßen informiert und gebeten, sich in die  Eugen-Haas-Halle zu begeben. Es sei denn, man kommt bei Freunden oder Verwandten unter. Plan ist, dass die Bombe noch am Abend entweder vor Ort entschärft oder gesprengt wird, bzw. vom Kampfmittelräumdienst mitgenommen wird, wie der Bürgermeister sagt.  Weitere Informationen folgen.