Rebbelroth – Ein großes Getümmel erlebte die Aggeraue am Wochenende beim ersten Entenrennen nach der Corona-Pause: an Land viele Familien, die sich beim Rennstart schon einmal am Ziel zusammenfanden und zu Wasser 600 gelbe Gummienten, die um die Wette „schwammen“, um ihre temporären Besitzer glücklich zu machen.
Das Sommerfest des Rebbelrother Nachbarschaftsvereins in der Aggeraue und das Entenrennen waren dieses Jahr Publikumsmagnet. Binnen kürzester Zeit waren die Enten-Lose am Nachmittag ausverkauft gewesen, obwohl der sonst übliche Vorverkauf aus organisatorischen Gründen nicht stattgefunden hatte. Gegen 19 Uhr beförderten die Vereinsmitglieder die gelben Gummitierchen von einer Brücke aus in die Agger und knappe zehn Minuten später freute sich das Publikum über den ersten Zieleinlauf.

Die Vereinsmitglieder beförderten die gelben Enten von einer Brücke aus in die Agger.
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Tankgutscheine und Yogamatten unter den Preisen
Während die erste Ente sich noch unangefochten über die Ziellinie schob, brach danach ein wildes Gewusel aus, als Hunderte weitere Gummitiere in den Fangnetzen landeten. Die Mitglieder des Vereins hatten alle Hände voll zu tun, die flinken Schwimmer in der richtigen Reihenfolge aus dem Wasser zu fischen, um Sieger und weitere Preisträger zu küren. Insgesamt warteten auf die ersten 200 Gewinner Preise wie Tankgutscheine, Weinpräsente, Fondues, Yogamatten und Gartenbrunnen.
Die Teilnahme für 2,50 Euro pro Ente lohnte sich für viele, besonders aber für das Siegertreppchen. Der dritte Platz wurde mit einer Küchenmaschine, der zweite mit einem Kaffeevollautomaten belohnt und auf den Sieger oder die Siegerin wartete ein Weber-Grill. Die 1500 Euro, die die Gummienten einbrachten, und die Einnahmen des Sommerfestes kommen dem Gemeinnützigen Verein für die Instandhaltung der Aggeraue zugute. Anstehende Projekte seien etwa die Installation von Wasseranschlüssen, die Reparatur der Geräteschuppen und des Zauns und die Teicherneuerung, erklärt der Vorsitzende Matthias Mund.
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Das Entenrennen war Höhepunkt des Festes. Vor dem Rennen fand der gut besuchte, traditionelle Gottesdienst statt und der kürzlich neu gewählte Vorstand lud die Besucher im Anschluss zu einem Umtrunk mit 30 Litern Freibier ein. Den ganzen Nachmittag konnten sich Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Spielständen in der Aggeraue vergnügen.



