Durch Trockenheit und große Hitze drohe den Milchviehhaltern in Oberberg, mindestens ein Grünschnitt verloren zu gehen.
Steigende BetriebskostenOberbergs Landwirte fordern Hilfe gegen Ausfälle

Ein Landwirt arbeitet auf dem staubigen Feld.
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Seit Wochen hat es kaum geregnet, und das betrifft insbesondere die Landwirte. Durch Trockenheit und große Hitze drohe den Milchviehhaltern, mindestens ein Grünschnitt verloren zu gehen. Damit fehlt Futter für den Winter.
„In vielen Regionen leidet der Mais bereits erheblich“
Der Wipperfürther Landwirt Bernd Schnippering ist Vorsitzender der Kreisbauernschaft Oberberg. Sorge macht ihm vor allem die Entwicklung des Maises, der eine zentrale Rolle bei der Fütterung von Rindern spielt. „In vielen Regionen leidet der Mais bereits erheblich unter der Trockenheit“, heißt es in einer Pressemittelung des Rheinischen Landwirtschaft-Verbandes.
Vor dem Hintergrund steigender Betriebskosten für Treibstoff und Dünger fordert die Kreisbauernschaft Oberberg die Bundesregierung zum Handeln auf. Deutschland müsse Mittel aus der Agrarkrisenreserve der EU nutzen, so wie Frankreich dies bereits tue, lautet die Forderung. „Deutschland muss jetzt nachziehen, damit unsere landwirtschaftlichen Betriebe im europäischen Wettbewerb nicht benachteiligt werden.“
Ebenso brauchten die Bauern die seit Langem geforderte steuerfreie Risikoausgleichsrücklage. Diese würde den Betrieben ermöglichen, finanzielle Reserven für Jahre mit Extremwetter oder starken Marktschwankungen aufzubauen und so ihre Risiken eigenverantwortlich abzusichern, wird Bernd Schnippering in der Pressemitteilung zitiert.
