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KarnevalCopacabana-Feeling beim Mütterkaffee in Lindlar-Frielingsdorf

3 min
Bunte Kostüme, Musik und fetzige Tänze gab es beim Mütterkaffee der kfd Frielingsdorf.

Bunte Kostüme, Musik und fetzige Tänze gab es beim Mütterkaffee der kfd Frielingsdorf.

Der Mütterkaffee ist wohl mit die ursprünglichste Art, Sitzungskarneval zu feiern. In Frielingsdorf ließ die kfd die Mütter Samba tanzen.

Heiße Rhythmen eröffneten den traditionellen Mütterkaffee der kfd Frielingsdorf. Die Lichtinghagener Samba-Girls als Elferrat verwandelten die Scheelbachhalle mit ihrer Choreographie und einem farbenfrohen Bühnenbild in ein Feeling von Zuckerhut, Copacabana und Karneval in Rio.

Die Stimmung war bereits super, als Präsidentin Birgit Weber den ersten Auftritt der „Zuckerpuppen“ ankündigte. Die Mädels sind mit ihren Stimmen und ihrer Musikalität ein Garant für Stimmung und konnten mit bekannten kölschen Melodien sofort den Bann brechen.

New Girls on the Block

Was verbirgt sich hinter „NGOTB“ (new girls on the block)? Eine Gruppe junger Frauen, die immer wieder gefragt wurden, ob sie nicht einmal auftreten möchten und die daraus die perfekte Story gemacht und aufgeführt haben – die Vorfreude auf nächstes Jahr ist bereits groß!

Im Anschluss daran wurde es fetzig – zu Songs von Lady Gaga präsentierten die Mädels von „Hähnchenbrustfilet“ , einer Nachwuchsgruppe der Kajuja, ihre Choreo – kaum zu unterscheiden vom Original. Zumindest in Frielingsdorf und Umgebung ist für die Versorgung von Fingerverletzungen gesorgt – Moni W. und Heike F. stellten sehr beeindruckend das „Aua-Finger-e.V.-Mobil“ vor.

Abwechslungsreiches Programm mit eigenen Kräften

Die „Unglaublichen“ – auch sie kommen aus den Reihen der Kajuja – präsentierten eine Tanzeinlage zu Titeln aus dem Musical „Moulin Rouge“. Von Frankreich ging es nach Berlin und zu den neuesten Geschichten von Mandy, mit frecher Berliner Schnauze präsentiert von Helga P.. Beeindruckende Bilder zeigte im Anschluss die Kajuja-Tanzgruppe – sieben Tanzpaare und zwölf Mariechen präsentierten Gardetanz vom Feinsten. Wie schlimm es ist, wenn man nach dem richtigen Partner sucht und ihn einfach nicht „erkennt“ zeigten Ute P., Sandra L. und Annette L. mit viel Herzschmerz und Happy End.

Ebenfalls aus der Kajuja entstanden ist die Gruppe „14 Karat“. Sie tanzten sich einmal durch Songs der letzten 60 Jahre und hatten für jeden Geschmack etwas dabei. Im Anschluss daran erlebten die Frauen Dorffest-Atmosphäre am Scheeler Brunnen - allerdings unter Berücksichtigung einer Studie zum Annäherungs- und Paarverhalten auf öffentlichen Veranstaltungen. Auf sehr lustige Art und Weise thematisierten die Scheeler Frauen die ewigen kleinen Sticheleien zwischen Scheel und Fenke.

Sticheleien zwischen den Dörfern

Im Anschluss daran präsentierten sich dann direkt die Fenker Frauen mit einer bunten Tanz-und Showeinlage. Die „Corneliusstraße“ verarbeitete sämtliche Songs von Schlagerlegende Roland Kaiser und traf damit den Nerv der Sitzungspräsidentin.

Nach den Schlagern gab es wieder Karnevalsmusik, zu der die Mädchen des SV Frielingsdorf tanzen. Dann wurde es erst einmal schräg – Flötenmusik zu „My Heart will go on“ in etwas anders. Das Aua für die Ohren machte die Brochhagener Samba-Percussion-Gruppe dann allerdings wieder gut und schloss das offizielle Programm. Das Finale wurde wieder durch die „Sternrocker“ gestaltet und die Jungs hatten keine Mühe, die Stimmung in den Saal zu holen. Alle tanzten, sangen und feierten einen rundum genialen Mütterkaffee 2026.