Fußballer und GärtnerWarum Lukas Podolski einen Baum in Lindlar pflanzt

Lesezeit 2 Minuten
Lukas Podolski und weitere Männer und eine Frau stehen in einem Wald in Lindlar und pflanzen einen Baum.

Der Kicker kann auch gärtnern: „Prinz Poldi“ war gestern in Lindlar zu Gast.

Hinter der Aktion steckt Poldis „Glücksgefühle Festival“. Der Stromverbrauch des Musikfestivals soll mit Neuanpflanzungen kompensiert werden.

Mitten im Wald bei Lindlar hat der Kölner Fußballstar Lukas Podolski am Mittwochnachmittag werbewirksam vier junge Eichenbäume gepflanzt. Denn der ehemalige Nationalspieler und aktuell beim polnischen Erstligisten Górnik Zabrze unter Vertrag stehende Poldi hat nicht nur seine Fußballkarriere, sondern hat mit dem oberbergischen Musikmanager Markus Krampe im Jahr 2022 zudem das „Glücksgefühle Festival“ am Hockenheimring ins Leben gerufen.

Musikfestival ist der Grund für den Forsteinsatz von Lukas Podolski

Das Festival ist auch der Grund, warum sich Podolski nun im Förstergeschäft versuchte. Bettina Donges vom Stromanbieter „E wie einfach“ erklärte: „So ein großes Musik-Festival verbraucht viel Strom. Unser Unternehmen ist zum zweiten Mal Partner des Festivals, und als Ökostromanbieter ist uns Nachhaltigkeit sehr wichtig.“ Zusammen mit der Stiftung „Plant My Tree“, die in Deutschland seit 2002 über eine Million Bäume auf 110 Flächen gepflanzt hat, soll der komplette Stromverbrauch des Festivals im Herbst in Geld umgerechnet und dann dafür Bäume gekauft und gepflanzt werden. „Wir wissen es noch nicht, aber es wird ein unterer fünfstelliger Betrag sein“, sagte Dongen.

Sören Bründgen hat „Plant My Tree“ ins Leben gerufen – und freut sich schon auf die riesige Anpflanzaktion, die dann im Herbst stattfinden wird: „Wir haben in Lüdenscheid eine 67 Hektar große Kalamitätsfläche, auf der der Borkenkäfer ganze Arbeit geleistet hat, und auf der dann neuer Mischwald angepflanzt wird.“

Für Lukas Podolski sei das Engagement wichtig und selbstverständlich: „Ich habe zwar selbst keinen Garten, aber schon viele Bäume gepflanzt, sei es in der Schule oder bei meinen Eltern.“ Ein Festival, so sagte er, sei eben nicht nur „Musik und Saufen“, sondern auch der Blick für die Nachhaltigkeit. „Im Herbst bin ich auf jeden Fall beim Anpflanzen dabei.“ Krampe zeigte sich froh, mit dem Stromanbieter einen Partner im Boot zu haben, der gute Ideen für Nachhaltigkeit habe.

Nachtmodus
Rundschau abonnieren