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EhrenamtDie Löschgruppe Kempershöhe leistet unverzichtbares Engagement seit 140 Jahren

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Hilft bei der Waldbrandbekämpfung: Das Utility Task Vehicle, ein geländegängiges Quad, ist bei der Freiwilligen Feuerwehr in Marienheide stationiert und war auch beim großen Fest in der ortshcaft Kempershöhe unterwegs.

Hilft bei der Waldbrandbekämpfung: Das Utility Task Vehicle, ein geländegängiges Quad, ist bei der Freiwilligen Feuerwehr in Marienheide stationiert und war auch beim großen Fest in der ortshcaft Kempershöhe unterwegs.

Die älteste Einheit der Freiwilligen Feuerwehr in Marienheide hatte am Wochenende wahrlich allen Grund, ein großes Fest steigen zu lassen.

Bereits an den Ortseingängen grüßen große Feuerwehrmänner aus Strohballen und festliche Bögen sind dekoriert – schließlich gibt es Großes zu feiern. Die Löschgruppe aus der Marienheider Ortschaft Kempershöhe wird 140 Jahre alt, damit ist sie die älteste Feuerwehreinheit im Marienheider Gemeindegebiet.

In seiner Festrede blickt Löschgruppenleiter Simon Gehrmann zurück auf eine lange Geschichte. Am Abend des 29. Mai 1886 wurde eine eigene Löschgruppe gegründet, als Reaktion auf einen Brand am Vormittag desselben Tages. Trotz spartanischer Ausrüstung war das Engagement groß.

Gemeinde Marienheide hat viel in die Freiwillige Feuerwehr investiert

In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde viel in die Feuerwehr investiert, von neuester Atemschutztechnik, über Schutzausrüstung bis zum Fuhrpark. Mittlerweile sind in Kempershöhe drei Fahrzeuge stationiert: ein Löschgruppenfahrzeug LF10, der Einsatzleitwagen der Gemeinde und ein Mehrzweckfahrzeug, mit denen die 28 aktiven Feuerwehrkameraden ausrücken.

Simon Gehrmann ist dankbar für das Engagement seiner Truppe und auch für den Rückhalt der Familien der Kameraden. Seit Anfang des Jahres ist er Löschgruppenführer, als Nachfolger von Ralf Breloer, der 23 Jahre diesen Posten innehatte. Auch wenn Stallbrände heute selten sind, so sei die Löschgruppe Kempershöhe, ebenso wie die anderen Löschgruppen der Gemeinde, unerlässlich für die Einhaltung der Hilfszeiten, betont Gehrmann.

Auch die Cheerleader des 1. FC sind zu Gast in Marienheide-Kempershöhe

Zwei Tage lang feierte die Feuerwehr auf dem Gelände des Reitvereins Bergische Höhen. Nach einem Tanzabend in der Reithalle mit DJ und einem Auftritt der Cheerleader des 1. FC Köln, gab es am Sonntag ein abwechslungsreiches Programm. Neben einer Feuerwehr-Olympiade, bei der Teams in verschiedenen Aufgaben gegeneinander antraten, begann um 14.30 Uhr der Festumzug durch den Ort mit anschließendem Konzert des Musikzuges der Feuerwehr Marienheide.

Zudem gab es ein großes Treckertreffen unterhalb der Reithalle, Kinderprogramm und eine Ausstellung von Löschfahrzeugen. Für den Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises beantworteten Katrin und Finn Breloer Nachfragen zu Ausbildungsgängen oder der Ausstattung eines Rettungsfahrzeuges.

Vom Oberbergischen Kreis informierte Niklas Lomberg über die persönliche Notfallvorsorge in Krisensituationen mit der Ausstellung von Dingen, die jeder zu Hause haben sollte, von ausreichend Lebensmitteln und Wasser bis zum Kurbelradio für den Stromausfall. „Es geht nicht darum, Panik zu machen, sondern Leute für das Thema zu sensibilisieren“, erklärt er.

Auch Neuanschaffungen des Kreises zur Bekämpfung von Waldbränden, die in Marienheide stationiert sind, wie das Utility Task Vehicle, ein geländegängiges Quad mit großer Ladefläche, wurden ausgestellt. Damit ist die Feuerwehr Marienheide mit allen Löschgruppen wichtiger Teil in der kreisweiten Krisenvorsorge.