Auf dem Fußballplatz des SSV Nümbrecht starten 16 Mannschaften ins Vorbereitungsturnier, das mit Prämien und einem Pokal lockt.
FußballAndre Dej erzielt das erste Tor beim 18. Sparkassen-Cup

Zum Auftakt der 18. Auflage des Sparkassen-Cups liefen der VfL Berghausen-Gimborn und der SSV Nümbrecht auf den Sportplatz in Nümbrecht ein.
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In der elften Minute eröffnete André Dej, Neuzugang des Fußball-Landesligisten SSV Nümbrecht, mit seinem Treffer den Torreigen der 18. Auflage des Sparkassen-Cups, der am kommenden Sonntag mit dem Finale endet. Ob der SSV Nümbrecht dann auf eigenem Platz zum siebten Mal in Folge den großen Siegerpokal in Empfang nehmen wird, muss sich zeigen. Den ersten Schritt hat die Mannschaft von Trainer Marcus Voike auf jeden Fall schon getan, mit dem deutlichen 9:0-Auftaktsieg gegen den C-Ligisten VfL Berghausen-Gimborn.
Der SSV Nümbrecht ist in diesem Jahr der Ausrichter des Vorbereitungsturniers, an dem 16 Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet der Sparkasse Gummersbach teilnehmen. Dies nach einem neuen Modus. Denn statt wie bisher Gruppenphasen auszuspielen, heißt es nun, wer verliert, für den ist das Turnier beendet.
Die Idee nach einem K.o.-System zu spielen, kommt bei den Teams gut an
Eine Idee, die bei den Vereinsvertretern, die sich zum Start in Nümbrecht versammelt hatten, gut ankommt, da das K.o.-System die Spieler in der Vorbereitungsphase entlastet. Das Turnier sei kompakter, mache die Vorbereitung besser planbar, sagte Steffen Fastenrodt, Vorsitzender von Borussia Derschlag. „Die Woche lässt sich ein bisschen besser steuern, vor allem da es in den vergangenen Jahren zum Ende hin Probleme mit Verletzungen gegeben hat“, pflichtete ihm Marcel Walker, Trainer des SSV Bergneustadt, bei.
„Mit dem Wissen von heute hätten wir die Sparkasse gebeten, den Cup woandershin zu verlegen“, erklärte SSV-Vorsitzender Roger Lang. Denn sein Verein richtet das zuschauerträchtige Turnier auf einer Baustelle aus. Rund um den Kunstrasenplatz, der mit Bauzäunen umrahmt ist, wird noch kräftig gearbeitet. Es entsteht in den kommenden Wochen eine neue Tartanbahn, ein Kleinspielfeld und eine Beachvolleyballanlage, ehe die Anlange komplett fertig ist.

Der Nümbrechter Fußballer Collins Ihekaire setzt sich gegen seinen Gegenspieler durch.
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Lang hofft, dass sich die Zuschauer nicht von der Baustelle abhalten lassen und kommen. Vor allem, da es auf der Tribüne bei den herrschenden Temperaturen schattige Plätze gibt. Nicht auf einem roten, sondern passend auf einem grünen Teppich geht es für die Teams aus der Kabine auf den Rasen.
Für die Sparkasse sei es weit mehr als ein Fußballturnier, erklärte Michel Zacher, Abteilungsleiter Marktservice, der die beiden Sparkassen-Vorstände Dirk Steinbach und Gunter Derksen vertrat, die urlaubsbedingt verhindert waren. Das Turnier stehe für besondere Werte, darunter Gemeinschaft und der neue Modus verspreche eine besondere Dynamik. Um den Vereinen Wertschätzung zu zeigen, habe die Sparkasse die Prämie auf insgesamt 12.250 Euro erhöht. Jede Mannschaft, die antritt, bekommt 500 Euro, an den Sieger gehen am Ende 1500 Euro.

Die Vereinsveranwtortlichen und die Organisatoren stehen vor dem Pokal, um den es in dieser Woche auf dem Platz in Nümbrecht gehen wird.
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Dass der Sparkassencup wie geplant in Nümbrecht ausgespielt werden kann, liegt auch daran, dass die Baufirma Strabag die Arbeiten eine Woche pausieren lässt. „Es war eine Herausforderung zwischen der Baufirma und dem Bauamt der Gemeinde“, erklärte Nümbrechts Bürgermeister Thomas Hellbusch. Man könne die neue Anlange nun leider nur in fast perfekter Schönheit präsentieren, sagte Hellbusch und hofft, dass der Cup noch einmal zurückkehrt, wenn alles fertig sei.
Für die Mannschaften geht es nun in den kommenden Tagen darum, sich auf dem Spielfeld keine Schwäche zu erlauben, um in die nächste Runde zu kommen. Gespielt wird bis zum Finale jeweils zweimal 30 Minuten, es gibt bei Unentschieden keine Verlängerung, die Entscheidung fällt im Elfmeterschießen.
Man gehe ganz unaufgeregt an die Sache heran, erklärte Uwe Pack als Vertreter des FV Wiehl, dem zweiten Landesligisten im Teilnehmerfeld. Mit Blick auf das Auftaktmatch gegen den TuS Elsenroth am Sonntag sagte er: „Wir wollen ja nicht gleich ausscheiden, sondern nochmal wiederkommen.“
Die ersten Spiele
SSVNümbrecht – VfL Berghausen-Gimborn 9:0 (4:0).
Der SSV Nümbrecht baute seine Führung kontinuierlich aus. Dabei machte Berghausens Keeper Brian Kron noch einige Chancen zunichte. Höhepunkt für Nümbrecht war die Einwechslung von Abwehrspieler Moritz Becker nach rund einjähriger Verletzungspause.
Tore: 1:0 Dej (11.), 2:0 Zaki ( 17. Elfmeter), 3:0 Zaki (21.), 4:0 Ihekaire (25.), 5:0 Seinsche (34.), 6:0 Ihekaire (35.), 7:0 Geue (52.), 8:0 Bülbül (60.+2), 9:0 Ihekaire (60.+3).
VfR Marienhagen – TuS Weiershagen 1:0 (0:0).
In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams. Nach der Pause bestimmte Weiershaen die Partie, während Marienhagen gefährlich konterte. Doch der Treffer des Tages fiel In der 51. Minute durch ein Eigentor von Ali-Kemal Celik. Den knappen Vorsprung verteidigte der VfR bis zum Schluss.
Tor: 1:0 Ali-Kemal Celik (51. Eigentor).
FV Wiehl – TuS Elsenroth 2:0 (1:0).
Es war ein sicherer Sieg für den favorisierten Wiehler Landesligisten gegen das nie aufsteckende Kreisliga B-Team.
Tore: 1:0 Butzmuehlen (16.), 2:0 Lamsfuß (52.).
Borussia Derschlag – VfL Gummersbach 2:1 (1:1).
Die spannendste Begegnung kam zum Schluss. Neu-A-Ligist Derschlag und Kreisliga B- Aufsteiger VfL Gummersbach spielten vom Anpfiff an auf Sieg. Insbesondere der VfL war über Hasan Aybilek und Top-Torjäger Andi Sadrija immer wieder gefährlich. Doch nutzte Derschlags Emin Yagci einen krassen Gummersbacher Abwehrfehler zum 1:0 (10.) , Andi Sadrija traf izum 1:1 (20.). Spielentscheidend war, als Sadrija nach einem Gerangel an der Außenlinie Rot sah (48.), Derschlag nutzte die Überzahl und Routinier Waldemar Kilb traf per Kopf nach eine Ecke zum 2:1.
Tore: 1:0 Yagci. (10.), 1:1 Sadrija (20.), 2:1 Kilb (54.). (r)
