Dominik Trautmann ist für den Verbleib in der Ampelkoalition. Die Hürde für eine Mitgliederbefragung würde er lieber heraufsetzen.
AmpelkoalitionOberbergs FDP-Chef begrüßt Votum der Mitglieder

Dominik Trautmann wundert sich nicht über den knappen Ausgang der Mitgliederbefragung.
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Das Votum der Parteimitglieder für den Verbleib in der Berliner Ampelkoalition hat Dominik Trautmann, Vorsitzender der FDP Oberberg, mit Erleichterung aufgenommen: „Wenn die Fahrt einmal rumpeliger wird, darf man nicht aussteigen, sondern muss den Gurt fester ziehen“, sagt der Nümbrechter auf Anfrage dieser Zeitung.
Unzufriedenheit auch in der FDP Oberberg
Dass das Ergebnis recht knapp ausgefallen ist, wundert Trautmann allerdings nicht. Er wisse zwar weder, wie viele oberbergische Parteimitglieder überhaupt mitgemacht haben, noch wie sie abgestimmt haben. Er habe aber durchaus eine nachvollziehbare Unzufriedenheit mit der Regierungsarbeit wahrgenommen. „Es muss besser kommuniziert werden, was die FDP in der Ampel leistet“, findet Trautmann.
Die Mitgliederbefragung habe bewiesen, dass die FDP eine „Mitmachpartei“ sei. Er vertrete die Auffassung, dass die Partei so etwas zulassen muss, auch wenn diesmal nur eine kleine Gruppe von etwas mehr 500 Mitgliedern einen großen Wirbel ausgelöst hat. „Die Mitgliederbefragung ist ein gesunder Prozess, aber vielleicht sollte man den Schwellenwert für die Durchführung etwas heraufsetzen.“
