Gelungene RückkehrWaldbröler Missionsbasar leistet wertvolle Unterstützung

Miba-Helferin Tanja Lemmer und Basar-Organisator Maic Stausberg zeigen ein Rindenbild aus West-Papua.
Copyright: Michael Kupper
„Corona hat den Miba verändert“, sagte Pfarrer Jochen Gran im evangelischen Gemeindezentrum zur Eröffnung des Missionsbasars: In diesem Jahr feiert der „Miba“ sein 60-jähriges Bestehen. Beim Neustart nach zwei Jahren Pause gebe es ein leicht verändertes Angebot – und Spießbraten statt der zuvor üblichen Spanferkel, sagte Gran. Der in der Corona-Zeit ins Leben gerufene Sponsorenlauf und der neue Miba-Laden, der sehr gut frequentiert werde, hätten geholfen, das jährliche Spendenziel von 20.000 Euro zugunsten des Hilfsprojektes in West-Papua zu erreichen.
Die Waren am traditionellen Brotstand waren heißbegehrt
Gut besucht war der traditionelle Brotstand mit mehr als 100 Broten, die entweder im Stück verkauft oder in Schnitten und mit Griebenschmalz oder Apfelkraut bestrichen sofort verzehrt wurden. Neu war der Westerwälder Eierkäse. Wer Kaffee und Kuchen bevorzugte, fand Platz in der Cafeteria.
„Die Menschen in West-Papua brauchen unsere Unterstützung“, betonte Miba-Organisator Maic Stausberg, der auf der Bühne Handwerkskunst von der indonesischen Insel präsentierte.
Adventskränze bestellen
Das Bestellen von Adventskränzen ist weiterhin bis Freitag, 18. November, unter 0160/95 79 75 88 möglich. Abholung ist dann am 25. November ab 17 Uhr beim Weihnachtsbaumanglühen in Bladersbach. (kup)
Neben Schmuck und Gebrauchsutensilien wirkten gemalte Rindenbilder, bei denen das holzige Material durch stundenlanges Klopfen flexibel und haltbar gemacht worden ist, besonders eindrucksvoll. Sabine Wirths aus Reichshof entschied sich dagegen für ein Tragenetz: „Echt toll – die Farben sind so natürlich herbstlich und nicht so grell.“
Arbeitsgruppen im Miba-Team haben sich neu gefunden
Stausberg berichtete zudem, dass es durch die Corona-Pandemie schwierig gewesen sei, die einzelnen Arbeitsgruppen im Basarteam neu zu organisieren: „Aber letztendlich hat alles super geklappt.“ Das Aufkommen an Sachspenden sei glücklicherweise jedoch ähnlich hoch gewesen wie in den Jahren vor der Pandemie. Die Nümbrechterin Carolin Marienhagen war gleich fündig geworden: Sie zeigte mehrere Kerzenstumpen und Glasdeko. „Die Tüte mit Minions-Figuren ist für meinen Mann – der sammelt die.“
Gespendete Bücher sind heute viel aktueller als vor der Pandemie
Moderiert wurde der Basar von Küster Jörg Groneberg: „Corona war nicht nur ein Verlust“, fand er. Da sich viele Menschen in dieser Zeit mit Lesen beschäftigt hätten, seien die gespendeten Bücher sehr viel aktueller als früher. „Wie ein Fest nach langer Trauer“, kündigte er das Miba-Konzert für den kommenden Sonntag, 6. November, in der Stadtkirche an: Der Posaunenchors Poco Brass aus Thierseifen spielt zugunsten der Mädcheninternate in Polimo und Wamena in West-Papua.
Neben handgestrickten Taschen gab es in der „Bladersbacher Weihnachtsstube“ herbstliche und weihnachtliche Deko in Hülle und Fülle. Dort konnte auch der Adventskranz für das eigene Wohnzimmer individuell zusammengestellt werden.

