Wegen des andauernden Regens waren nicht weniger Zuschauer an die Straßen gekommen, sondern auch weniger Zugteilnehmer dabei.
Viel ImprovisationIn Drabenderhöhe wurde die Ernte traditionell mit einem Festumzug gefeiert

Das Erntepaar Rabea und Thorsten Reuter (l.) hatte sich gegen den Regen gewappnet und trotzte beim Festumzug tapfer der Nässe.
Copyright: Dennis Börsch
Säumen sonst zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Straßen, durch die sich der traditionelle Festumzug als Höhepunkt des Erntedankfestes des Erntevereins Drabenderhöhe hindurchschlängelt, wohnten am Sonntag Wochenende deutlich weniger Menschen diesem Spektakel bei. Dies war wohl dem langanhaltenden Regen geschuldet, der bereits in den Morgenstunden begonnen hatte und während des gesamten Tages keine Anstalten machte, den Zugteilnehmern sowie den Gästen wenigstens eine kurze Pause zu gönnen.

Fröhlich wurde in Drabenderhöhe am Sonntag die Ernte gefeiert.
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Und dennoch waren einige Menschen unter anderem an die Kirche in der Drabenderhöher Straße gekommen, um die bunt geschmückten Traktoren und Wagen der teilnehmenden Gruppen zu bestaunen. Wegen des schlechten Wetters hatten allerdings auch einige Gruppen des Erntezuges ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt. „Den Kindergärten und Schulen haben wir gesagt, dass sie direkt zum Stadtteilhaus gehen sollen. Dass sie mitlaufen, konnten wir bei diesem Wetter nicht verantworten“, berichtete Inga Lutter, die gemeinsam mit Volker Stache von der Kirchmauer aus den Festumzug moderierte.
Auch von den Musikgruppen konnten nur diejenigen mitlaufen, deren Instrumente durch den Regen keinen Schaden nehmen. „Dadurch haben einigen Gruppen leider zu viele Musiker gefehlt, um überhaupt spielen zu können. Deshalb haben sich zwei Vereine, der Bläsercorps Much und der Musikverein Siebenbürgen-Drabenderhöhe, zusammengetan und spielen nun während des Festumzuges gemeinsam“, berichtete Lutter weiter.
Pünktlich um 14 Uhr setzten sich die sieben Festwagen, zehn Fußgruppen und drei Musikkapellen – angeführt von Ordnungsamt und Feuerwehr sowie dem Erntepaar Rabea und Thorsten Reuter – vom Lidl-Parkplatz aus in Bewegung. Der Weg führte sie durch die Herrenhofer Straße, Scheidter Straße und den Brunnenweg, über die B56 auf die Marienfelderstraße und von dort aus weiter durch die Straße Im Biesengarten, die Drabenderhöher Straße, den Siebenbürger Platz, bis hin zum Soccer-Court, wo die Wagen abgestellt wurden.
Im Anschluss an den Festzug ging es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Gäste ins Drabenderhöher Stadtteilhaus, wo im Trockenen weitergefeiert wurde. Dort fand das Erntefest schließlich mit einem abwechslungsreichen Programm seinen Abschluss.
