Brand schnell unter KontrolleFeuer in Einfamilienhaus in Oberwiehl

Der Feuerwehreinsatz in Oberwiehl.
Copyright: Thies
Oberwiehl – Ein Dachstuhlbrand hat am Donnerstagabend ein Einfamilienhaus an der Mühlenauer Straße in Oberwiehl schwer beschädigt und vorerst unbewohnbar gemacht. Dass das Feuer sich nicht noch stärker im Gebäude ausbreitete, ist einer Nachbarin zu verdanken, die im Vorbeifahren darauf aufmerksam wurde und um 18.20 Uhr die Feuerwehr alarmierte.
So berichtet es ein Bewohner, der zu diesem Zeitpunkt selbst nicht im Haus war. Auch sonst befand sich kein Mensch darin, der in Gefahr hätte geraten können. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen sowie den Löschgruppen Oberwiehl/BPW und dem Löschzug Wiehl an, zusammen 48 Einsatzkräfte. Unter der Leitung von Wehrführer Jens Schmidt wurde der brennende Dachstuhl mit vier Löschrohren von außen und einem weiteren von innen angegriffen. Dabei näherte sich ein Trupp dem Brandherd nahe dem Schornstein über die Drehleiter.
Zweiter großer Einsatz für neue Feuerwache
Die Brandursache war gestern noch völlig unklar und ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Obwohl das Feuer schnell unter Kontrolle war, hatten die Wehrleute noch bis weit in den Abend hinein mit Brandnestern zu tun, die sie mit Wärmebildkameras in der Dachhaut lokalisierten. Deshalb musste das Dach an mehreren Stellen geöffnet werden. Kein Feuerwehrmann kam zu Schaden.
Der Brand ereignete sich nur zwei Kilometer von der neuen, erst am vergangenen Wochenende offiziell in Betrieb genommenen Oberwiehler Feuerwache. Der stellvertretende Wehrführer Pascal Petermann berichtet: „Wir konnten auf Sicht fahren.“ Es war nach einem Vorfall auf dem BPW-Werksgelände erst der zweite größere Einsatz seit dem Umzug in das neue Gerätehaus. „Insgesamt waren es aber schon mehr als 20 Einsätze“, sagt Petermann. Ausstattung und Standort des neuen Feuerwehrhauses hätten sich bereits bewährt.
