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Person im WasserRettungskräfte durchkämmen die Sieg nach Notruf – Einsatz endet ohne Fund

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Rettungskräfte stehen am Siegufer unter der Brücke der A 59.

Rettungskräfte stehen am Siegufer unter der Brücke der A 59.

Ein Notruf von der Autobahn 59 hat am Samstag einen Großeinsatz für die Feuerwehren von Troisdorf, Siegburg und Sankt Augustin ausgelöst.

Mit einem Großaufgebot haben Rettungskräfte am Samstagnachmittag (30. Mai) zwischen Troisdorf und Sankt Augustin nach einer Person in der Sieg gesucht. Letztlich wurde der Einsatz abgebrochen.

Gegen 16.10 Uhr hatte ein Anrufer, der mit seinem Auto über die Brücke der A 59 gefahren war, die Polizei informiert. Er hatte geglaubt, eine Person mit roter Kleidung gesehen zu haben, schilderte ein Sprecher der Polizei. Diese leitete den Notruf an die Feuerwehr weiter. Daraufhin wurde die Rettungskette ausgelöst, die bei diesem Alarmstichwort greift: Die Feuerwehren aus Troisdorf, Siegburg und Sankt Augustin wurden alarmiert, außerdem die DLRG.

Rettungshubschrauber flog zur Suche den Fluss ab

Der Rettungshubschrauber Christoph 3 flog die Sieg von der Mündung flussaufwärts ab und landete schließlich ohne Erkenntnis auf einer Wiese neben der Autobahnbrücke. Parallel begingen die Feuerwehrleute die Flussufer und schauten, ob sich möglicherweise eine hilflose Person im Geäst verfangen hatte. Sie ließen außerdem Boote zu Wasser und suchten den Fluss jenseits der Autobahnbrücke ab. Nach etwas mehr als einer Stunde brachen sie den Einsatz ohne Erkenntnis ab.

Es sei unwahrscheinlich, dass sich eine Person in Gefahr befunden habe, sagte Dennis Schwellenbach, Pressesprecher der Sankt Augustiner Feuerwehr. „Der rote Gegenstand war ein großes rotes Kissen, das am Ufer lag. Wir haben den Gegenstand untersucht, er muss aber schon vorher da gelegen haben.“ Die Feuerwehr beließ das Kissen vor Ort. Gegen 17.20 Uhr rückten die Feuerwehrkräfte wieder ein.