- Die Polizei informiert mit dem neuen Einbruchsradar gezielt über die Aktionsgebiete der Einbrecher
Leverkusen – Ab dem kommendem Montag wird auch das Kölner Polizeipräsidium die Einbrüche der jeweils vergangenen Woche im Internet und auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichen. Die Bevölkerung kann dann auf einer Stadtkarte erkennen, wo eingebrochen wurde. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass die Zahl der angezeigten Wohnungseinbrüche im ersten Quartal in Leverkusen um rund 30 Prozent und in Köln um mehr als 20 Prozent zurückgegangen ist.
Hinweise erbeten
Die Polizei informiert mit dem neuen Einbruchsradar gezielt über die Aktionsgebiete der Einbrecher und sensibilisiert die Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel, möglichst früh Hinweise über den Notruf 110 zu bekommen. Der für Wohnungseinbrüche zuständige Inspektionsleiter Thomas Sawatzki erhofft sich davon nicht nur mehr Festnahmen auf frischer Tat sondern auch Hinweise, die bei den Ermittlungen hilfreich sein können. „Das können Kennzeichen von Fahrzeugen sein, Fahrzeugtypen, Personenbeschreibungen – einfach alles, was uns in die Lage versetzt, eine Spur aufzunehmen“, so Sawatzki.
Weil die Entwicklung der Einbruchszahlen im vergangenen Jahr in Köln günstiger verlief als für die Stadt Leverkusen, richtet die Polizei den Fokus auf verstärkte Prävention in Leverkusen und informiert die Bürgerinnen und Bürger nicht nur über die Möglichkeiten, sich gegen Einbruch zu schützen sondern auch zu Fördermaßnahmen zur Finanzierung technischer Maßnahmen für Eigentümer und Mieter. Die Experten der Polizei sind unter ☎ 0221/229-8008 erreichbar. (hz)
