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Fortschritte auf der BaustelleGGS Bensberg wird deutlich teurer und später fertig als geplant

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Die Baustelle besteht aus türkisen unfertigen Gebäuden, die eingezäunt sind.

Aktuell laufen die Arbeiten an der GGS Bensberg laut Stadt planmäßig. Final soll der neue Schulkomplex 2027 fertiggestellt werden.

Der Neubau soll nach mehreren Verzögerungen 2027 eröffnet werden. Ein genaues Datum nennt die Stadt Bergisch Gladbach aber nicht.

Eine moderne, nachhaltige und zukunftsfähige Lern- und Bewegungsumgebung für Kinder, Lehrkräfte, Vereine und die gesamte Stadtgesellschaft will die Stadt Bergisch Gladbach mit dem Neubau der Gemeinschaftsgrundschule Bensberg (GGS Bensberg) erschaffen. 2019 hatte der Stadtrat das Schulhaus genehmigt. Final soll der gesamte Schulkomplex 2027 fertig gestellt werden – deutlich später und deutlich teurer als ursprünglich geplant. Ein kleiner Trost: Aktuell würden die Arbeiten planmäßig voran schreiten, wie die Stadt nun mitteilt.

Schon seit mehreren Jahren verbringt die Schulgemeinschaft ihren Alltag an einem Interimsstandort bestehend aus Containern. Das neue Gebäude soll laut Stadt schon Ende dieses Jahres fertiggestellt werden. Arbeiten an den Außenanlagen würden darüber hinaus bis 2027 fortgesetzt. Durch diesen Zeitplan sei nun absehbar, dass es nicht mehr allzu lange dauere, bis die Schulgemeinschaft den neuen Standort beziehen könne.

Eigentlich hatte die Schule bereits 2025 eröffnet werden sollen

Wer die Geschichte des neuen Standorts der GGS Bensberg bisher verfolgt hat, der weiß, dass das geplante Ende der Bauzeit nun deutlich später stattfinden wird, als ursprünglich gedacht. Eigentlich hätte die Grundschule Anfang 2025 eröffnet werden sollen. Das klappte damals ebenso wenig wie der beim Richtfest im Juni 2024 genannte Termin Ende 2025. Ende des vergangenen Jahres schien es dann so, als würde der Standort möglicherweise im Sommer dieses Jahres fertig werden.

Und auch finanziell lief bei dem Neubau nicht alles rund. 2019 sollte das Großprojekt nach Abschluss aller Planungen 12,5 Millionen Euro kosten. Etwa drei Jahre später korrigierte die Stadt die Baukosten nach oben – um 6,61 Millionen Euro auf 18,7 Millionen Euro. Weitere drei Jahre später erhöhten sich die Kosten erneut. Inklusive eines zehnprozentigen Risikopuffers auf über 20 Millionen Euro.

Die Stadt Bergisch Gladbach gibt sich optimistisch

Nichtsdestotrotz gibt sich die Stadt jetzt optimistisch. Denn während Schülerinnen und Schüler im Sommer ihre freie Zeit genießen, kümmerten sich die Fachkräfte vor Ort um den Innenausbau und die technische Ausstattung des neuen Schulstandorts. Der Fokus liege dabei darauf, ein nachhaltiges Energiekonzept umzusetzen. Die Idee: Die Schule soll vollständig ohne fossile Brennstoffe betrieben werden.

Geplant sind Räume für etwa 200 Schülerinnen und Schüler in acht Klassen, in denen eine Nutzung von Computer und Internet vorgesehen sind. Im Erdgeschoss soll es einen Verwaltungstrakt mit Zimmern für Lehrkräfte, Schulleitung und Hausmeister sowie eine Mensa mit Frischkochküche geben.

Ein solch umfangreiches Bauprojekt ist nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich
Alexandra Meuthen, Leitung des Fachbereichs 8 für Immobilien, Liegenschaften und Stadtgrün

„Die Fortschritte auf der Baustelle sind inzwischen deutlich sichtbar – viele Bereiche lassen bereits erahnen, wie die neue Schule einmal aussehen wird“, erklärt Alexandra Meuthen, Leitung des Fachbereichs 8 für Immobilien, Liegenschaften und Stadtgrün. „Ein solch umfangreiches Bauprojekt ist nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich.“

Auch Barbara Kirschner, Leitung des Fachbereichs 4 für Bildung, Kultur, Schule und Sport zeigt sich von dem neuen Standort begeistert: „Für die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte sowie die OGS entsteht hier ein Lern- und Lebensort, der den Anforderungen moderner Bildung gerecht wird“, sagt sie und betont abschließend: „Die Vorfreude auf den Einzug der Montessori Grundschule an den neuen Standort wächst mit jedem sichtbaren Baufortschritt.“

Wann dieser Einzug letztendlich stattfindet, ist jedoch noch offen. Die Stadt jedenfalls teilt kein konkretes Datum mit, in ihrer jüngsten Mitteilung zu dem Thema ist lediglich von 2027 die Sprache, nicht aber von welcher Jahreshälfte, Quartal oder Monat. Wann die Grundschulkinder letztendlich raus aus dem Containerdorf dürfen, das scheint bisher keiner so genau zu wissen.