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Ferienprojekt mit AbschlussshowKids toben sich beim Krea-Kultursommer in Refrath kreativ aus

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Eine gruppe Kinder tanzt auf einer Bühne.

Bei der Abschlussshow präsentierten die Kids ihre Workshop-Ergebnisse – unter anderem als Musik- und Tanzperformance.

Rund 50 junge Teilnehmer nahmen an den Workshops zu Street Dance, Kunst und Musik teil und erarbeiteten eine Abschlussshow.

Sich endlich frei entfalten können ohne Druck, ohne Noten und etwas erschaffen, was bleibt. Diese Möglichkeit hatten Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 15 Jahren beim Ferienprojekt in der Kreativitätsschule (Krea) im Rahmen des Kultursommers. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit der Frage „Bin ich gut genug? – Trends und Vergleiche“ auseinander. Zur Abschlussshow präsentierten sie ihre Ergebnisse für die Familien.

Die Auswahl der Projekte in Refrath war groß: Ein professionelles Vocal-Coaching bei Elisabeth Waanders wahrnehmen? Eigene Tracks produzieren mit Jasper „JazzP“ Beckmann? Coole Urban-Street-Dance-Moves mit Daniel Richartz entwickeln? Oder im offenen Atelier mit Markus Parnow und Carolyn Gates experimentieren? Jeder Coach hatte seine ganz besonderen Vorzüge.

Mountainbiker donnern überraschend über die Bühne

„Jeder der fünf Tage hat eine eigene Dynamik. Warmwerden, Chaos und dann Aufregung, weil die Show kommt“, wissen Beckmann und Richartz aus Erfahrung. Und jede Konstellation ist eine Überraschungstüte. „Dieses Jahr war es eine schüchterne Gruppe beim Tanzworkshop, denn sie kannten sich vorher fast gar nicht. Durch die gemeinsame Aktion sind dann alle zusammengewachsen und am Ende hatten sich alle lieb“, beschreibt Dance-Coach Richartz seine Schützlinge, die für ihre Choreografie mit Breakdance- und Gymnastikelementen bei der Show jede Menge Applaus abstaubten. Bei Beckmann war ein Musiktheater entstanden.

Kinder tanzen auf einer Bühne. Im Publikum sitzen die Eltern.

Vor der Familie präsentierten die Kinder ihre Ergebnisse.

„In diesem Jahr wurde stark interdisziplinär gearbeitet. Die Workshops haben sich untereinander ausgetauscht und inspiriert“, so Krea-Leiter André Eigenbrod, der bei seiner Anmoderation glatt von zwei Mountainbikern überrascht wurde, die über die Bühne donnerten und somit die selbst gemachte Rampe präsentierten.

Gleich vier Songs galt es für die Abschlussshow auswendig zu lernen

Die Brüder Nico und Tobi hatten sich der Kunst verschrieben und präsentierten zwischen den schattigen Bäumen im Krea-Garten ihre Ergebnisse. „Kunst deswegen, weil man hier mal frei arbeiten kann“, begründeten sie ihre Wahl und hatten erstmals die Chance, Spraydosen zu benutzen. Entstanden sind Aufklebebilder. „Das war erstaunlich, was man mit Klebeband machen kann“, so die beiden. Während sich Tobi für ein Galaxie-Bild entschieden hatte, brachte Nico seinen Namen auf die Leinwand.

Zwei Mädchen und ein Junge singen in Mikrofone.

Vier Lieder lernten die Kinder für ihre Auftritte auswendig.

Gleich vier Songs galt es für die Sängerinnen und Sänger für die Abschlussshow auswendig zu lernen, wie auch für Karl. „Letztes Mal war ich in der Musikproduktion, das Singen fand ich schwieriger, hat mir aber noch mehr Spaß gemacht. Die Woche ging viel zu schnell um, die Zeit ist geflogen“, so der Schüler, der auch in einem Chor aktiv ist.

Fast wichtiger als das, was am Ende in jedem Workshop rumkommt, ist das Zelebrieren der eigenen Werke, sie zu präsentieren und zu teilen mit den Zuschauern
Jasper „JazzP“ Beckmann, Musikcoach

Das Finale war für alle ein echtes Novum: Erstmals traten alle Ressorts noch einmal gemeinsam vors Publikum und performten ihren ganz persönlichen Titeltrack zum Thema „Wir sind gut genug“ mit Choreografie, Bühnenbild und Gesang. „Ihr seid nicht nur gut genug, ihr seid super“, lobte Eigenbrod die Kinder und Jugendlichen, die mit tosendem Applaus und neuen Impulsen in die noch lange andauernde Ferienzeit entlassen wurden.

„Fast wichtiger als das, was am Ende in jedem Workshop rumkommt, ist das Zelebrieren der eigenen Werke, sie zu präsentieren und zu teilen mit den Zuschauern. Ich freue mich für die Kinder, aber auch selbst, wenn sie so einen schönen Moment mitnehmen können“, zeigte sich Beckmann beseelt.