Zwei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Refrather Weg schwer verletzt worden, eine weitere Autofahrerin leicht.
64-Jähriger außer LebensgefahrRefrather Weg in Bergisch Gladbach nach schwerem Unfall wieder frei

Aus laut Polizei bislang ungeklärter Ursache ist der Fahrer des weißen Renault-Kleinlieferwagens (r.) aus Leverkusen in den Gegenverkehr und dort frontal mit dem VW einer 51-jährigen Bergisch Gladbacherin zusammengestoßen.
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Nach einem Frontalzusammenstoß war der Refrather Weg zwischen Robert-Schumann-Straße und „Auf der Kaule“ bis in den Mittwochabend (1.7.) komplett gesperrt.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist ein 64-jähriger Autofahrer aus Leverkusen mit einem Renault Kangoo gegen 15 Uhr auf dem Refrather Weg aus bislang ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr geraten und hat dort zunächst den Ford einer 51-jährigen Bergisch Gladbach touchiert. Dabei riss er offenbar einen Außenspiegel ab, der in den Innenraum des Wagens geschleudert wurde und die 51-jährige Fahrerin verletzte.
64-jähriger Unfallverursacher schwebte zunächst in Lebensgefahr
Danach prallte der Wagen des 64-Jährigen frontal in den VW Tiguan einer weiteren 51 Jahre alten Autofahrerin aus Bergisch Gladbach. Dabei wurde der 64-Jährige schwer verletzt. Laut Polizei schwebte der 64-Jährige zunächst in Lebensgefahr. Am Donnerstagmittag (2.7.) bestätigte Polizeisprecher Christian Tholl dann, dass der Mann außer Lebensgefahr sei.
Die 61-jährige Tiguan-Fahrerin wurde nach ersten Einschätzung der Polizei ebenfalls schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Am Donnerstag hieß, dass sie das Krankenhaus wieder habe verlassen können. Beide Unfallbeteiligte waren mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden, die 51-jährige Leichtverletzte war vor Ort behandelt worden.

Der Refrather Weg ist wegen der Unfallaufnahme voll gesperrt.
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Wegen der Sperrung kam es bis in den Abend hinein zu erheblichen Verkehrsstaus in der gesamten Stadtmitte und auch auf der Ausweichstrecke in Richtung Autobahn 4 über Bensberg.
Autofahrer fährt in den Gegenverkehr – zwei Schwerverletzte, eine Leichtverletzte
Das Verkehrsunfall-Team der Polizei aus Köln war im Einsatz und sicherte Spuren. Ziel war es, später den Unfallhergang möglichst genau rekonstruieren zu können. „Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen“, so Polizeisprecher Christian Tholl kurz vor 17 Uhr.
Die Sperrung werde voraussichtlich länger dauern, so Carina Höfelmanns von der Pressestelle der Kreispolizei. Am späten Abend wurde der Verkehr zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt, bevor die Straße komplett wieder freigegeben wurde.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern laut Polizeisprecher Tholl weiter an. „Der Verursacher hat aktuell keine Erinnerungen an den Hergang“, so der Polizeisprecher.
