Erneut melden die Technischen Werke Verzögerungen – einen Eröffnungstermin gibt es weiterhin nicht.
SanierungVitalbad in Burscheid kann immer noch nicht öffnen

An diesem Bild wird sich so schnell nichts ändern. Kein Wasser im Kinderbereich des Vitalbads Burscheid.
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Mitte Mai herrschte noch ein gewisser Optimismus, und es wurde sogar Wasser in ein Becken gelassen. Die sich immer weiter hinziehende Sanierung des Vitalbads in Burscheid sollte endlich auf der Zielgeraden sein. Am Dienstag kassierte die Bäderbetriebsgesellschaft Burscheid jede weitere Prognose: In den vergangenen Wochen sei man nicht im erwarteten Tempo vorangekommen. Probleme auf der Baustelle hätten weitere Abstimmungen mit noch laufenden Gewerken erforderlich gemacht.
„Die daraus entstandenen Verzögerungen haben sich auch auf nachfolgende Gewerke ausgewirkt, die ihre Arbeit teilweise nicht wie geplant aufnehmen oder fortführen konnten. Dadurch hat sich der weitere Bauablauf insgesamt erneut verschoben“, berichtete Christian Meuthen. Der Chef der Technischen Werke ist auch Geschäftsführer der Burscheider Bäderbetriebsgesellschaft.

Geschäftsführer Christian Meuthen (links) und Bad-Betriebsleiter Karsten Baum bitten wir müssen ja noch heute um Geduld.
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Zwar habe man die offenen Punkte inzwischen klären können und gehe deshalb davon aus, „dass die noch ausstehenden Arbeiten in der Schwimmhalle sowie die sich anschließenden Gewerke nun zügig umgesetzt werden können“, ergänzte Meuthen. Einen Eröffnungstermin für das Vitalbad mochte er allerdings auch am Dienstag noch nicht nennen. Er verwies stattdessen auf den Internet-Auftritt des Vitalbads und den Instagram-Account.
Vor nunmehr genau drei Jahren war das Burscheider Bad zur Baustelle geworden. Die Sanierung sollte zunächst ein Jahr dauern. Doch stellte sich heraus, dass vor allem der Beton rund um die Becken und am Dusch- und Sanitärbereich überaus marode ist. Ein Grund dafür war offenkundig das Solewasser, das den Stahlarmierungen zusetzte.
Ob die neuerlichen Probleme die Sanierungskosten – sie waren zuletzt auf 4,5 bis 5 Millionen Euro veranschlagt – weiter steigen lassen, ist offen. Der Zuschuss für die Sanierung beträgt 1,7 Millionen Euro.
