Schlechtes Licht, hohe Geschwindigkeiten: Es gibt mindestens einen neuralgischen Abschnitt auf dem Rad- und Fußweg.
VerkehrWo die Balkantrasse in Burscheid problematisch ist

Am Alten Bahnhof kommen sich Gäste und Radler gelegentlich in die Quere. Die Stadtverwaltung soll prüfen, wie die Situation entschärft werden kann.
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Es ist nicht gut beleuchtet, es ist eng – und das führt zu Konflikten. Auf dem Abschnitt zwischen dem Alten Bahnhof und dem Jugendzentrum Megafon kommen sich Fußgänger und Radler zu oft in die Quere. Und das sei gefährlich. Im Rathaus sollte geprüft werden, wie man die Beleuchtungssituation auf der Balkantrasse im Bereich des Jugendzentrums, der Tafel sowie der angrenzenden Gastronomie verbessern kann. Auch die Wege zu den Parkplätzen sollen sich die Fachleute anschauen, wünscht sich die Burscheider AfD-Ratsfraktion.
Aus ihrer Sicht sollte geprüft werden, wie man den Radverkehr an dieser kritischen Stelle verlangsamen kann. Das könnten aus Sicht von Fraktionschef Markus Petzold Verengungen, Umlaufsperren, Fahrbahnversätze oder vergleichbare Einbauten sein. Dadurch könnte die Sicherheit der Fußgänger erhöht werden, und das ist nach seinen Erfahrungen erforderlich.

Das Jugendzentrum Megafon in der Montanusstraße 15
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Zwischen Bahnhof und Jugendzentrum seien regelmäßig besonders viele Fußgänger unterwegs, heißt es weiter. Die würden die Trasse häufig queren. Der Bereich werde aber „von Radfahrern teilweise mit relativ hoher Geschwindigkeit befahren“. Das führe zu kritischen Situationen, weil die Beleuchtung dort nicht besonders hell ist.
Aus Sicht der AfD „erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob eine Verbesserung der Beleuchtung möglich ist und welche Maßnahmen geeignet wären“, die Geschwindigkeit des Radverkehrs in diesem Bereich zu reduzieren. „Ziel ist es, die Verkehrssicherheit für alle Nutzer der Balkantrasse zu erhöhen.“

