Die Veranstaltung zog mit großen Namen viele ins kleine Eikamp.
Rheinbrand-Festival 2026Tausende feierten Brings, Kasalla und Cat Ballou in Odenthal

Große Show im kleinen Eikamp: Das Rheinbrand-Festival 2026.
Copyright: Kim Leonie Schmitz
Schon auf dem Weg zum Festivalgelände war zu spüren, dass in Eikamp an diesem Samstag etwas Besonderes bevorstand. Zahlreiche E-Bikes standen am Wegesrand, viele Besucherinnen und Besucher machten sich zu Fuß auf den Weg. Ihr Ziel: das Rheinbrand-Festival mit kölschen Kultbands wie Brings, Kasalla und Cat Ballou. Von 13.30 Uhr an strömten die Gäste auf das Gelände. Der Einlass verlief reibungslos, und nach und nach füllte sich die große Festivalwiese mit Tausenden Menschen aus Eikamp und der gesamten Region.
Dabei hatte das Festival nicht nur musikalisch einiges zu bieten. Abseits der Bühne wartete auf die jüngsten Gäste eine eigene Kinderecke. Dort sorgte Clown Smitti mit seinen Großspielzeugen für Unterhaltung. Auch auf einer Hüpfburg konnten sich die kleinen Festivalbesucher austoben. An zahlreichen Ständen konnten sich die Festivalgäste mit Speisen sowie alkoholischen und alkoholfreien Getränken versorgen. Um 14.30 Uhr eröffnete die Rhythmussportgruppe das musikalische Programm.
Ein bekannter Name folgte auf den nächsten
Nach kurzen Umbaupausen folgte ein bekannter Name auf den nächsten: Brings, Eldorado, Kasalla, der Männerchor „Laut aber schief“ und Stadtrand heizten dem Publikum ein. Gegen 20.40 Uhr übernahm schließlich Cat Ballou als letzter Act die Bühne. Das Wetter zeigte sich dabei wechselhaft: Mal zogen Wolken auf und stärkerer Wind kam auf, dann ließ sich wieder die Sonne blicken. Der Stimmung tat das keinen Abbruch.
Die großen Hits und die Animationen der Bands brachten das Publikum zum Singen, Tanzen und Schunkeln. Alle Acts ließen sich zu Zugaben bewegen. Für einen besonderen Moment sorgte Kasalla: Mitglieder der Band verließen die Bühne und mischten sich unter die Besucher, um ihren Fans ganz nah zu sein. Für viele war das einer der Höhepunkte des Tages. Vor der Bühne wurde ausgelassen, zugleich aber friedlich gefeiert. Die Gäste nahmen Rücksicht aufeinander und genossen gemeinsam die Musik.
„Das ist der Wahnsinn – und das in dem kleinen Dorf Eikamp“, sagten zwei junge Erwachsene begeistert. Mit dieser Einschätzung waren sie an diesem Tag nicht allein. So erwies sich das Rheinbrand-Festival erneut als voller Erfolg: mit bekannten Bands, kölschen Tönen und einem Publikum, das sich selbst vom wechselhaften Wetter die Laune nicht nehmen ließ.
