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Minus von 0,9 ProzentArbeitslosigkeit im Rheinisch-Bergischen Kreis sinkt wieder

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Die Uhr an der Fassade der Agentur für Arbeit zeigt fünf Minuten vor Zwölf an.

Insgesamt waren in Rhein-Berg im Juli 9818 Menschen arbeitslos gemeldet.

Im Gegensatz zu Leverkusen und Oberberg verzeichnet die Agentur für Rhein-Berg im Juli weniger Arbeitslose als im Monat zuvor.

Die Arbeitslosigkeit ist im Rheinisch-Bergischen Kreis wieder gesunken. Nachdem sie im Juni marginal gestiegen war, verzeichnet die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach für Juli ein Minus von 0,9 Prozent. Demnach waren insgesamt 9818 Menschen arbeitslos gemeldet.

Damit steht Rhein-Berg vergleichsweise gut da, zumindest, wenn man einen Blick auf die Zahlen der anderen Regionen wirft, für die die Agentur zuständig ist. So ist die Zahl der Arbeitslosen in Leverkusen und im Oberbergischen Kreis im Juli gestiegen. „Saisonüblich“ nennt Pascal Sahlmen, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, diese Entwicklung. Gleichzeitig weist er daraufhin, dass „die Zahl der neu gemeldeten Stellen deutlich gestiegen ist und in allen drei Regionen deutlich über dem Vorjahreswert liegt“.

Zahl der Ausbildungs- und dualen Studienplätzen liegt unter dem Niveau des vergangenen Jahres

In Rhein-Berg wurden im Juli 367 Stellen neu gemeldet. Das sind 25 mehr als im Juni und 112 mehr als vor einem Jahr. Allerdings „bleibt festzuhalten, dass die aktuellen Rahmenbedingungen für die Unternehmen herausfordernd sind, so dass aktuell noch keine Prognose für die weitere Entwicklung gegeben werden kann“, so Sahlmen. Aktuell befanden sich 1421 freie Stellen im Bestand der Agentur für Arbeit.

Deutlich schlechter sieht es bei den Ausbildungs- und dualen Studienplätzen aus. Die regionalen Unternehmen haben laut Agentur bisher 772 Stellen gemeldet – 73 beziehungsweise 8,6 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Auf 100 Stellen kommen 205 Bewerber

Bis Juli waren insgesamt 1561 Interessierte bei der Berufsberatung gemeldet. Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 205 Bewerber. Aktuell sind 331 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei.

Zurück zu den Arbeitslosen: Im Juli war die Agentur für Arbeit für 4130 Personen zuständig. Das sind 112 Personen mehr als im Vormonat und 304 Personen mehr als vor einem Jahr. Das Jobcenter betreute 58 Prozent der Arbeitslosen und damit 5688 Personen – 197 Personen weniger als im Juni und 391 Personen weniger als im Juli 2025.

Arbeitslosenquote identisch zum Juli vergangenen Jahres

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1649 Personen arbeitslos. Davon kamen 649 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1714 Menschen wiederum beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 539 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 6,5 Prozent und lag 0,1 Prozentpunkten über dem Niveau vom Juni. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 6,5 Prozent.