Wohnen und Leben für Senioren: Beim Infoabend werden die Zukunftspläne konkreter
RösrathKnapp 80 Plätze für Senioren auf dem Areal der Christuskirche in Forsbach

Das Wöllner-Stift plant auf dem Gelände ein soziales Zentrum mit unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsangeboten für Senioren
Copyright: Christopher Arlinghaus
Knapp 80 Plätze zum Wohnen und Leben für Seniorinnen und Senioren soll es künftig auf dem Areal der Christuskirche an der Bensberger Straße in Forsbach geben. Das Wöllner-Stift plant dort ein soziales Zentrum mit unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsangeboten. Vorgesehen sind stationäre Pflege, betreutes Wohnen, eine ambulante Wohngemeinschaft sowie ein Hospizangebot. Darüber informierte die Stadt Rösrath bei einem Infoabend im Ratssaal, an dem laut Stadt rund 100 Interessierte teilnahmen.
Tiefgarage soll für ausreichend Parkplätze sorgen
Wie das begleitende Planungsbüro Zimmermann bei dem Infoabend erläuterte, sind außerdem ein öffentlich zugänglicher Restaurant- und Café-Bereich sowie Platz für Veranstaltungen geplant. Vorgesehen seien nach derzeitigem Stand zwei Gebäude mit je zwei bis drei Vollgeschossen, dazwischen ein zentraler Pavillon. Das Wegenetz sei parkähnlich geplant, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Der Zugang zum Areal soll über die Bensberger Straße erfolgen, eine Tiefgarage für ausreichend Stellplätze sorgen.
Fragen und Anregungen aus dem Publikum drehten sich zum einen um die Verkehrssituation. So regten Teilnehmende laut Mitteilung der Stadt an, die Verkehrsführung auf der Bensberger Straße kritisch mit Blick auf Schüler- und Radverkehr sowie gegenüberliegende Feuerwehr zu überprüfen. Auch mit diesem Aspekt, so versichert die Stadtverwaltung, werde sich im Zuge der Planung ein Verkehrsgutachten beschäftigen.
OGS-Plätze sollen erhalten bleiben
Weitere Fragen betrafen die Zukunft der zusätzlichen Offenen Ganztagsschule (Z-OGS), die derzeit im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirche untergebracht ist. Bürgermeister Yannick Steinbach stellte klar, dass die OGS-Plätze erhalten bleiben, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Der Stadtrat wird sich kommenden Montag im nichtöffentlichen Teil der Sitzung mit dem Erwerb eines passenden Grundstücks beschäftigen. Dadurch sollen Schule, Kita sowie OGS weiterhin an einem zentralen Standort in Forsbach beieinander liegen.
Alle Anmerkungen und Anregungen aus der Veranstaltung wurden protokolliert und sollen laut Stadt bei der weiteren Planung berücksichtigt werden. Als nächstes wird der Bebauungsplanentwurf überarbeitet, dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Verkehr vorgestellt und danach veröffentlicht. Anschließend können Bürger dazu erneute Anregungen geben, zum Beispiel bei einer weiteren Infoveranstaltung. Möglicher Baustart wäre nach Einschätzung von Kerstin Frey, Leiterin des Fachbereichs Planen, Bauen, Umwelt und Mobilität, nach derzeitigem Stand im Frühjahr 2028.
