Der Stadtrat hat nach 2009 erstmals wieder eine Erhöhung der Hundesteuer auf der Agenda.
HundesteuerFür Hundebesitzer in Rösrath soll es teurer werden

Für einen Vierbeiner wie diesen sollen in Rösrath künftig 125 Euro statt bislang 96 Euro fällig sein, sofern er allein bei seiner Familie lebt.
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Wer in Rösrath einen Hund hält, sollte sich auf höhere Steuern einrichten. Der Stadtrat wird sich an diesem Montag mit einer Erhöhung der Hundesteuer beschäftigen. Die aktuellen Steuerbeträge stammen noch aus dem Jahr 2009 und wurden seither nicht an die Entwicklung der kommunalen Aufwendungen angepasst, heißt es in der Beschlussvorlage für die Sitzung. Stimmt der Stadtrat zu, gelten die neuen Sätze ab 2027.
Konkret bedeutet das eine Erhöhung von 96 auf 125 Euro für den ersten Hund. Wer zwei bellende Vierbeiner besitzt, zahlt für den zweiten künftig 135 Euro; bislang werden für das Paar 240 Euro fällig. Jeder weitere Hund kostet künftig 175 Euro. Kampfhunde schlagen aktuell noch mit 750 Euro zu Buche, demnächst werden Besitzer solch eines Tieres mit 950 Euro zur Kasse gebeten.
Stadt erwartet zusätzlich rund 56.000 Euro für die Stadtkasse
Menschen mit Unterstützungsbedarf erhalten weiterhin eine Ermäßigung: Bürgerinnen und Bürger, die Grundsicherungsleistungen beziehen, zahlen auch künftig nur ein Viertel des Steuersatzes. Neu ist jedoch die Voraussetzung, dass die Tiere bereits vor Beginn der Hilfebedürftigkeit in ihrem Haushalt lebten.
Höheren Ausgaben auf Seiten der Hundefreundinnen und Hundefreunde stehen Mehreinnahmen auf Seiten der Stadt gegenüber: Sie rechnet mit zusätzlich rund 56.000 Euro für die Stadtkasse.
