Viele InteressentenWie es mit der Rösrather Bürger-Energiegenossenschaft weitergeht

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Eine Photovoltaikanlage steht auf einem Gebäide

Auf großes Interesse stößt die Gründung einer Energiegenossenschaft für Rösratherinnen und Rösrather.

Die Stadtwerke Rösrath wollen eine Energiegenossenschaft für Bürgerinnen und Bürger gründen.

Das von den Stadtwerken Rösrath initiierte Projekt einer Bürger-Energiegenossenschaft kommt voran, die Genossenschaft steht kurz vor ihrer Gründung. Das berichtete Christoph Schmidt, Vorstand der Stadtwerke, im Ausschuss für Bau, Landschaft und Vergabe. Nach dem ersten Vorstoß im September 2022 hätten bis heute rund 300 Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse an dem Projekt bekundet, inzwischen habe sich eine Kerngruppe von 15 Personen gebildet.

Diese bereite die Gründung der Energiegenossenschaft vor – mit Arbeitsgruppen zu Einzelfragen. Bis Ostern soll die Gründung erfolgen, im Sommer soll die erste Anlage installiert werden, voraussichtlich auf einem Dach am Freiherr-vom-Stein-Schulzentrum. Mitglied werden in der Energiegenossenschaft können laut Satzungsentwurf natürliche und juristische Personen mit Wohnsitz oder Betriebsstätte in Rösrath, sie können Anteile in 500-Euro-Schritten zeichnen.

Jedes Mitglied erhält aber nur eine Stimme. Für die Anteile ist eine Rendite von zwei bis drei Prozent, eventuell vier Prozent, angestrebt. Schmidt sieht angesichts der voraussichtlich nicht sehr großen Energiemenge, die die Energiegenossenschaft produzieren wird, kein Konkurrenzverhältnis zu den Stadtwerken. Diese könnten bei der Vermarktung des produzierten Stroms helfen.

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